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Netzwerk der Roland-Orte nun auch online

Was haben Buch (1335 als Feste und Stadt bezeichnet, heute Ortsteil der Stadt Tangermünde), Gardelegen und Stendal gemeinsam? In allen drei Orten gibt es eindrucksvolle Roland-Statuen, bekannt als Symbole für städtische Freiheiten, für Marktrechte und städtische Gerichtsbarkeit.

Der Bucher Roland wurde 1580 erstmals erwähnt. In der Hansestadt Gardelegen kennt man den Roland seit 1450, sein Nachfolger wurde 1727 beim Stadtbrand zerstört und im Jahre 2002 konnte durch die Initiative der Handwerkerschaft des Altmarkkreises Salzwedel eine neue Figur, geschaffen von Lutz Gaede aus Uchtspringe, errichtet werden. Stendals Roland, er steht vor der Gerichtslaube des Rathauses, datiert auf das Jahr 1525 und ist mit seinen 7,80 Metern Höhe der drittgrößte Roland Norddeutschlands. Dem Zahn der Zeit geschuldet musste 1974 eine originalgetreue Kopie neu errichtet werden. Eine interessante  Besonderheit sei noch erwähnt: auf der Rückseite des imposanten Recken findet sich eine kleine Eulenspiegelfigur.

Über 30 Rolande gibt es derzeit noch europaweit, viele davon im nord- und mitteldeutschen Raum. 15 Roland-Städte hatten sich schon 2006, dabei auch die beiden Hansestädte Gardelegen und Stendal, zu einem Netzwerk zusammengefunden. Jetzt sind diese Städte mit einem interessanten Angebot „rund um den Roland“ unter www.rolandnetzwerk.de auch online gegangen. Mit dieser Internetpräsenz wollen die Städte entlang der Rolandrouten ihre touristischen Potenziale noch wirkungsvoller vermarkte