17.04.2015

ILE-Management verabschiedet

Vereinsvorsitzender Jörg Hellmuth (3 v.l.) bedankte sich bei Björn Gäde, Sibylle Paetow und Dr. Sebastian Elbe für die erfolgreiche Arbeit der letzten Jahre.  (Foto: Gerhard Faller-Walzer)
Vereinsvorsitzender Jörg Hellmuth (3 v.l.) bedankte sich bei Björn Gäde, Sibylle Paetow und Dr. Sebastian Elbe für die erfolgreiche Arbeit der letzten Jahre. (Foto: Gerhard Faller-Walzer)

Im Rahmen der Integrierten Ländlichen Entwicklung (ILE) wurden in der Altmark seit 2008 fast 100 investive und nicht-investive Projekte mit einem Gesamtvolumen von über 10. Mio. Euro unter Nutzung unterschiedlicher Förderprogramme umgesetzt. So konnten davon u.a. Nahwärmenetze in Winterfeld, Lüderitz und Rochau oder Wegebaumaßnahmen im Bereich des Altmarkrundkurses realisiert werden. Für die erfolgreiche Arbeit zur Initiierung dieser Projekte war von 2008-2015 das ILE-Management verantwortlich, das im Rahmen der jüngsten Mitgliederversammlung des Regionalvereins Altmark im Ferienpark Zichtau verabschiedet wurde.

Zu den Aufgabenschwerpunkten des Managements gehörte die Fortschreibung des ILEK Altmark für die Förderperiode bis 2020. Welche Schwerpunkte zukünftig für die Entwicklung der Altmark gesetzt werden, wurde den Vereinsmitgliedern mit dem Entwurf zum ILEK Altmark 2020 präsentiert. Bevor das ILEK Altmark 2020 den beiden Landkreisen zur endgültigen Beschlussfassung übergeben werden soll, wird auch Bürgerinnen und Bürgern die Gelegenheit der Stellungnahme zum vorliegenden Entwurf gegeben. Vorschläge, Hinweise und Bedenken sind bis zum 06. Mai 2015 schriftlich oder per E-Mail an den Regionalverein zu richten.  Zudem besteht die Möglichkeit zur Diskussion unter www.facebook.com/RegionalvereinAltmark.

16.04.2015

Auslegung Entwurf ILEK Altmark 2020

ILEK Altmark 2020 Enwurf
ILEK Altmark 2020 Enwurf

In Vorbereitung auf die EU-Strukturfondsperiode 2014-2020 haben die Kreistage des Altmarkkreises Salzwedel und des Landkreises Stendal beschlossen, das ILEK Altmark fortzuschreiben und sowohl an die aktuellen bzw. künftigen Herausforderungen für ländliche Regionen als auch an die (Förder-)Rahmenbedingungen von EU, Bund und Land anzupassen.

Der Fortschreibungsprozess wurde durch den Regionalverein Altmark e.V. im Rahmen seiner ihm übertragenen Aufgaben zur Umsetzung und Steuerung der Integrierten ländlichen Entwicklung organisiert. Gemäß GAK-Rahmenplan erfolgte die Ausarbeitung des ILEK über einen transparenten Beteiligungsprozess und die umfassende Einbeziehung einer breiten Öffentlichkeit. So fand im Rahmen der ILEK-Fortschreibung am 29.09.2014 eine öffentliche Zukunftswerkstatt in Kläden (EG Stadt Bismark) statt, bei der die wichtigen Themen diskutiert sowie strategische Ansätze und Projektansätze erarbeitet wurden. Sowohl die Ergebnisse des Workshops als auch zahlreiche regionale Planungen und Studien bilden die wesentlichen Grundlagen für das fortgeschriebene ILEK. Ein entsprechender Entwurf wurde anschließend in den Gremien und Organen des Regionalvereins ausgiebig diskutiert und abgestimmt. Dazu fand am 25.02.2015 in Beetzendorf eine Sitzung aller Fachausschüsse des Regionalvereins mit Vertretern von CLLD/LEADER-Interessengruppen statt. Anschließend war der Entwurf Gegenstand einer Vorstandssitzung am 10.03.2015 in Gladigau und der Mitgliederversammlung am 14.04.2015 in Zichtau.

Bevor das ILEK Altmark 2020 den beiden Landkreisen zur endgültigen Beschlussfassung übergeben werden soll, wird die Öffentlichkeit von der Fortschreibung unterrichtet. Es wird Gelegenheit zur Stellungnahme zum vorliegenden Entwurf (vorbehaltlich Korrektorat und grafischer Gestaltung) gegeben. In diesem Zusammenhang sei darauf hingewiesen, dass es sich bei der ILEK-Fortschreibung um ein informelles, freiwilliges Verfahren handelt und keine gesetzlichen Vorgaben zu beachten sind.

Ihre Vorschläge, Hinweise und Bedenken sind bis zum 06. Mai 2015 schriftlich (Regionalverein Altmark e.V., Arneburger Straße 24, 39576 Hansestadt Stendal) oder per E-Mail (regionalverein@altmark.eu) an den Regionalverein zu richten.  Nach Ende der Beteiligungsfrist eingehende Stellungnahmen können nicht berücksichtigt werden, da auf Grund des begrenzt zur Verfügung stehenden Zeitraumes keine Fristverlängerung gewährt werden kann.

11.03.2015

Zu Gast beim Sieger des Dorfwettbewerbes

Pfarrer Norbert Lazay (4. v. r.) infor-mierte den Regionalvereinsvorstand und das ILE-Management über die Vorzüge von Gladigau. Foto: Henning Kipp
Pfarrer Norbert Lazay (4. v. r.) infor-mierte den Regionalvereinsvorstand und das ILE-Management über die Vorzüge von Gladigau. Foto: Henning Kipp

„In Gladigau gibt es keinen Leerstand“, verblüffte Norbert Lazay die Vorstandsmitglieder des Regionalvereins am 10.03.2015 in dem Osterburger Ortsteil, der im letzten Jahr als Gewinner des Wettbewerbes „Unser Dorf hat Zukunft“ im Landkreis Stendal hervorgegangen ist. Im Vorfeld der jüngsten Vorstandssitzung informierte der engagierte Pfarrer und Vorsitzende des altmärkischen Heimatbundes über Historie, das gute Vereinsleben und über zahlreiche Rückwanderer, die dafür sorgen, dass keine Häuser in dem Dorf an der Biese leer stehen.

Solche Ansätze im Rahmen der Fortschreibung des Integrierten Ländlichen Entwicklungskonzeptes (ILEK) aufzugreifen, war auch ein Ziel für die Wahl des Sitzungsortes. Der Regionalverein unter Vorsitz von Jörg Hellmuth (MdB) ist von den Kreistagen des Altmarkkreises Salzwedel und des Landkreises Stendal mit dem Fortschreibungsprozess beauftragt. Unterstützt wird er dabei vom ILE-Management, dass seit 2008 die Umsetzung des ILEK in der Region erfolgreich koordiniert.

Für die Fortschreibung des ILEK gilt es deshalb, bewährte Themen zu verstetigen, aber auch innovative Ansäzte angesichts der aktuellen gesellschaftlichen Herausforderungen aufzunehmen. Hierzu diskutierten die Vorstandsmitglieder mögliche Leitprojekte und Strategien wie u.a. zum weiteren Breitbandausbau, der Förderung des Radtourismus sowie der Erhöhung von Lebensqualität für ältere Menschen. Einen wichtigen Ansatzpunkt für eine gesamtregionale Strategie bietet auch das Projekt zum Brachflächenmanagement, dass die Hansestadt Osterburg gemeinsam mit der Stadt Bismark und der Verbandsgemeinde Arneburg-Goldbeck umgesetzt hat. Im Gegensatz zu Gladigau sind viele Orte der Region von dieser Problematik in erheblichen Maße betroffen. 

26.02.2015

Fachausschuss-Sitzung in Beetzendorf

Das Projekt KitaMobil ist ein gelungenes Beispiel für erfolgreiche Modellvorhaben der ländlichen Entwicklung. Davon konnten sich die Mitglieder des Regionalvereins in Beetzendorf ein Bild machen.
Das Projekt KitaMobil ist ein gelungenes Beispiel für erfolgreiche Modellvorhaben der ländlichen Entwicklung. Davon konnten sich die Mitglieder des Regionalvereins in Beetzendorf ein Bild machen. Foto: Björn Gäde

Im Rahmen der Integrierten Ländlichen Entwicklung wurden in der Altmark seit 2008 fast 100 investive und nicht-investive Projekte mit einem Gesamtvolumen von über 10. Mio. Euro unter Nutzung unterschiedlicher Förderprogramme umgesetzt. So konnten davon u.a. in der Verbandsgemeinde Beetzendorf-Diesdorf das Nahwärmenetz zur Versorgung der Kita in Winterfeld aber auch Wegebaumaßnahmen zwischen Dähre und Nipkendey, in Diesdorf oder jüngst im Bereich Wendischhorst, Kleistau und Hohendolsleben mit Förderung über das ALFF Altmark realisiert werden. Wie auch in Zukunft solche Förderprojekte außerhalb von LEADER für die gesamte Region erschlossen werden können, war Schwerpunkt der gemeinsamen Sitzung aller Fachausschüsse des Regionalvereins Altmark am 25.02.2015 im Bürgerzentrum Beetzendorf.

Der Regionalverein ist von den Kreistagen des Altmarkkreises Salzwedel und des Landkreises Stendal mit der Umsetzung und Fortschreibung des Integrierten ländlichen Entwicklungskonzeptes (ILEK) beauftragt. Bereits 2014 wurde sich darauf verständigt, dass die im Rahmen der Regionalmarketinginitiative „Die Altmark. Grüne Wiese mit Zukunft“ entwickelten vier Handlungsfelder („Wirtschaft und Unternehmen“, „Erfolg und Karriere“, „Natur und Kultur“ sowie „Leben in der Altmark“) den bestmöglichen Ansatzpunkt für das neue ILEK bieten. Auf diese Weise können in den nächsten Jahren Regionalentwicklung und Regionalmarketing zielführend aufeinander abgestimmt werden. Vor diesem Hintergrund diskutierten die Fachausschussmitglieder mögliche Leitprojekte und Strategien wie u.a. zum Altmarkrundkurs und Grünen Band und dem Breitbandausbau. Einen wichtigen Ansatzpunkt für eine gesamtregionale Strategie im Bereich Kinder- und Familienfreundlichkeit bietet das Modellprojekt „KitaMobil“, das Verbandsbürgermeisterin Christiane Lüdemann im Rahmen der Sitzung vorstellte. Bis Mai soll das ILEK fertiggestellt und danach durch beide Kreistage beschlossen werden.

20.11.2014

Regionalvereinsvorstand informiert sich über Bildungs- und Fachkräfteprojekte

Thomas Koberstein (l.) begrüßte den Vorstand des Regionalvereins in den Räumlichkeiten des VFB in Salzwedel. Foto: Björn Gäde
Thomas Koberstein (l.) begrüßte den Vorstand des Regionalvereins in den Räumlichkeiten des VFB in Salzwedel. Foto: Björn Gäde

Der Vorstand des Regionalvereins traf sich am 19.11.2014 zu seiner jüngsten Sitzung in den Räumlichkeiten des Vereins zur Förderung der beruflichen Bildung in der Region Altmark West (VFB) in Salzwedel. VFB-Geschäftsführer Thomas Koberstein und Projektleiterin Gudrun Täntzler informierten über die laufenden Projekte „Junge Köpfe“ und „Tag in der Produktion (TIP)“, die der Regionalverein im Rahmen der Bundesmodellvorhaben „LandZukunft“ bzw. „Aktionsprogramm regionale Daseinsvorsorge“ beschlossen hatte. Für diese Unterstützung bedankte sich Thomas Koberstein deshalb auch beim Vereinsvorsitzenden Jörg Hellmuth und ILE-Managerin Sibylle Paetow. Die Projektverantwortlichen zeichneten ein positives Bild hinsichtlich der Erfolge beider Projekte. Vor allem „TIP“, bei denen Schüler der 9. Klassen aus der Sekundarschule Beetzendorf und der Comeniusschule Salzwedel praktische Erfahrungen für den späteren Berufseinstieg sammeln können, findet bei Schülern, Eltern und Lehrern eine enorme Zustimmung. Auch die Vorstandsmitglieder des Regionalvereins waren von der bisherigen Projektbilanz überzeugt und sicherten zu, sich für eine Verstetigung einzusetzen. So sollen u.a. die Themen Bildung und Fachkräftesicherung bei der Neuauflage des Integrierten ländlichen Entwicklungskonzeptes (ILEK) eine große Rolle spielen. Das ILEK wird für die neue Förderperiode derzeit fortgeschrieben und soll im kommenden Jahr durch die Kreistage beider Altmarkkreise beschlossen werden. Im auslaufenden Förderzeitraum wurden nahezu 100 Projekte mit einem Wertumfang von über 10 Mio. Euro durch den Regionalverein im Rahmen der Integrierten ländlichen Entwicklung auf den Weg gebracht.

01.10.2014

„Grüne Wiese“ als Grundlage für das ILEK

Vereinsvorsitzender Jörg Hellmuth (MdB) begrüßt die über 50 Teilnehmer im alten Schafstall in Kläden Foto: Björn Gäde
Vereinsvorsitzender Jörg Hellmuth (MdB) begrüßt die über 50 Teilnehmer im alten Schafstall in Kläden Foto: Björn Gäde

Regional abgestimmte Konzepte wie das REK, das RAP oder das ILEK haben seit vielen Jahren eine besondere Bedeutung in der Altmark. Dass dieses weit mehr bedeutet als viele Seiten beschriebenes Papier, davon konnten sich die über 50 Teilnehmer der ILEK-Zukunftswerkstatt selbst überzeugen. So spielen Vernetzung und Kooperation eine besonders wichtige Rolle, um langfristig die Lebensqualität in der Altmark zu sichern und in wichtigen Wirtschaftsbereichen wie dem Tourismus oder der Ernährungsbranche erfolgreich zu sein. In diesem Sinne wurden vielfältige Ideen entwickelt und es wurde „genetzwerkt“, um das ILEK, das bis zum Jahr 2020 fortgeschrieben wird, auf eine solide Basis zu stellen.

Bei der Diskussion zur ILEK-Fortschreibung spielten nicht nur die Erfahrungswerte der letzten 20 Jahre eine große Rolle, sondern vor allem die wichtigen Zukunftsthemen und -trends sowie die Herausforderungen, zu denen u.a. der Demografische Wandel zählt. Die Teilnehmer waren sich einig, dass die im Rahmen der Regionalmarketinginitiative „Die Altmark. Grüne Wiese mit Zukunft“ entwickelten vier Handlungsfelder („Wirtschaft und Unternehmen“, „Erfolg und Karriere“, „Natur und Kultur“ sowie „Leben in der Altmark“) für eine regionale Strategie den bestmöglichen Ansatzpunkt bieten. Auf diese Weise können in den nächsten fünf Jahren Regionalentwicklung und Regionalmarketing zielführend aufeinander abgestimmt werden. Im Rahmen der dreistündigen Sitzung wurden hierzu zahlreiche Projektvorschläge aufgelistet, die von der stärkeren Nutzung der erneuerbaren Energien, über den Breitbandausbau bis hin zu touristischen Angeboten im Bereich von Parks und Gärten reichten. Diese können wohlmöglich auch mit finanzieller Unterstützung rechnen, denn die Verstetigung des ILE-Prozesses in der Altmark wird vom Land ausdrücklich begrüßt. Volker Rost, Vertreter des Ministeriums für Landwirtschaft und Umwelt, informierte zu Beginn der Sitzung über die künftige Förderkulisse und bestätigte, dass es auch künftig den sog. ILE-Bonus für besonders förderwürdige Projekte geben wird. In der auslaufenden Förderphase wurden im Rahmen des ILEK 93 Einzelmaßnahmen mit einem Gesamtbudget in Höhe von über 10 Mio. Euro unter Nutzung unterschiedlicher Förderprogramme realisiert.

Hier können Sie die Veranstaltungsdokumente als pdf-Datei downloaden:

17.09.2014

ILEK-Zukunftswerkstatt in Kläden

Die Altmark ist eine gewachsene Region mit einem starken Identitätsbewusstsein und einer besonderen Heimatverbundenheit der hier lebenden Bürgerinnen und Bürger. Abgestimmte Konzepte und eine koordinierte Zusammenarbeit zwischen dem Altmarkkreis Salzwedel und dem Landkreis Stendal bilden die Grundlage dafür, dass die Altmark ein ländlicher Raum mit Zukunftsperspektiven ist.

Ein wichtiges Instrument ist dabei das Integrierte ländliche Entwicklungskonzept (ILEK) Altmark, das seit 2006 als regionale Strategie dient und gleichzeitig Grundlage für die Förderung zahlreicher Projekte gewesen ist. Durch Beschluss der Kreistage des Altmarkkreises Salzwedel und des Landkreises Stendal wurde der Regionalverein Altmark mit der koordinierten Umsetzung des ILEK beauftragt. Die Anzahl der realisierten Projekte (93 Einzelmaßnahmen), die Höhe der gesamten Projektmittel (über 10 Mio. Euro) sowie die Nutzung unterschiedlicher Förderprogramme belegen, dass mit dem ILEK positive Effekte für die Altmark ausgelöst werden konnten. Dabei hat sich gezeigt, dass die Beteiligung regionaler Akteure an der Gestaltung, Entscheidung und Umsetzung von Strategien und Projekten eine geeignete Methode der Regionalentwicklung ist, die zu nachhaltigen Ergebnissen und Erfolgen für die Region führt.

Mit der neuen EU-Strukturfondsperiode bis 2020 gilt es, die integrierte Gesamtstrategie neu auszurichten und die Schwerpunkte der Entwicklung festzulegen. Um den Fortschreibungsprozess des ILEK offen und gemeinsam mit den regionalen Akteuren zu diskutieren, führt der Regionalverein Altmark e.V. eine ILEK-Zukunftswerkstatt durch. Diese findet statt:

Montag, den 29. September 2014, 15 - 18 Uhr,

Alter Schafstall, Dorfstr. 21, 39579 Bismark OT Kläden

Bürgerinnen und Bürger mit Interesse und Ideen sind herzlich eingeladen, sich an der Zukunftswerkstatt zu beteiligen. Aus organisatorischen Gründen wird bis zum 23.09.2014 um Anmeldung gebeten: E-Mail: info@landleute.eu / Fax: 03901-410455 / Fon: 03901-410453.

Ablauf

Anmeldeformular

07.07.2014

Evaluierungsbericht ILE Altmark 2008-2014 veröffentlicht

Die Altmark ist in Sachsen-Anhalt eine Vorreiterregion, denn bereits Mitte der 1990er-Jahre wurde erkannt, dass durch die Zusammenarbeit regionaler Akteure des Altmarkkreises Salzwedel und des Landkreises Stendal wichtige Impulse für gesamte die Region gesetzt werden können. Die integrierte Regionalentwicklung auf Basis von abgestimmten Konzepten nimmt deshalb seit nunmehr fast 20 Jahren einen besonderen Stellenwert ein. Zu den wichtigen Dokumenten gehören die Regionalen Entwicklungskonzepte (REK I und REK II, iREK) sowie die Regionalen Aktionsprogramme (RAP I und RAP II). Diese bildeten die Basis für das derzeit noch aktuelle Integrierte Ländliche Entwicklungskonzept (ILEK) Altmark. Seit Beschluss beider Kreistage im Jahr 2006 dient das ILEK als regionale Strategie im Rahmen der Integrierten Ländlichen Entwicklung (ILE).

In Vorbereitung auf die kommende EU-Förderperiode bis 2020 haben die beiden Altmarkkreise beschlossen, das ILEK Altmark fortzuschreiben und an die aktuellen Herausforderungen anzupassen. Als „übergeordnetes“ Konzept soll es wichtige Handlungsfelder und Ziele benennen und als Basis für kleinräumigere Planungen auf Ebene der Einheits- und Verbandsgemeinden bzw. der Leader-Gebiete dienen. Zudem soll die Chance auf die Einwerbung von Fördermitteln für Projekte erhöht werden, die einen Mehrwert für die gesamte Altmark besitzen.

Für diese Fortschreibung ist es von entscheidender Bedeutung, den Erfolg des bestehenden Konzeptes zu bilanzieren und festzustellen, in welchen Bereichen Anpassungen oder Veränderungen vorgenommen werden müssen. Aus diesem Grund ist dem Fortschreibungsprozess eine Evaluierung des auslaufenden ILEK vorgeschaltet, um einzelne Aspekte gesondert zu betrachten und hinsichtlich ihrer Wirkung auf den ländlichen Raum zu bewerten.

Der Zeitraum der Evaluierung umfasst den Zeitraum von 2008 bis März 2014. Der Evaluierungsbericht wurde zum 15. Mai 2014 fertiggestellt und auf der Vorstandssitzung des Regionalvereins am selben Tag sowie auf der Mitgliederversammlung am 11. Juni 2014 vorgestellt.

Hier können Sie den Bericht als pdf-Datei downloaden:

12.06.2014

Mitglieder trafen sich in Tangermünde

Die Mitgliederversammlung fand im Bankett-Sall "Kesselhaus" statt, wo Ende des Jahres eine Gastronomiebrauerei eröffnet werden soll. Foto: Björn Gäde

Am 11. Juni 2014 begrüßte der Vereinsvorsitzende Jörg Hellmuth die Akteure des Regionalvereins im Hotel „Alte Brauerei“ in Tangermünde zur diesjährigen Mitgliederversammlung. Neben Berichten des Vorsitzenden, sowie von Geschäftsstelle, ILE-Management und dem Projektbüro der Bioenergie-Region, stand vor allem das Thema Regionalmarketing im Fokus. André Rummel, Leiter der Geschäftsstelle der IHK Magdeburg in Salzwedel, berichtete aus Sicht der regionalen Wirtschaft über die entwickelte Kampagne mit dem Slogan „Die Altmark – Grüne Wiese mit Zukunft“. Er warb dafür, dass die regionalen Akteure gemeinsam diese auch aktiv unterstützten müssen, damit das Regionalmarketing sowohl in der Altmark selbst aber vor allem auch auf den Zielmärkten der umliegenden Metropolregionen seine Wirkung entfalten kann. Ein wichtiger Schritt dazu ist es, die regionalen Kräfte zu bündeln, was mit einem noch engeren Zusammenwirken von Regionalverein und Tourismusverband erfolgen soll. Über entsprechende Weichenstellungen hat die Mitgliederversammlung dann auch beraten und Beschlüsse gefasst.

06.06.2014

Vorstandssitzung in der Hansestadt Osterburg

Anette Bütow (Bildmitte) begrüßte Vorstandsmitglieder und ILE-Management in der Osterburger Bibliothek
Anette Bütow (Bildmitte) begrüßte Vorstandsmitglieder und ILE-Management in der Osterburger Bibliothek. Foto: Björn Gäde

Im Vorfeld der letzten Vorstandsitzung, die am 15. Mai 2014 in der Hansestadt Osterburg stattfand, machten sich die Mitglieder der Regionalvereinsleitung ein Bild vom Umsetzungsstand des Projektes „JuBiB – Einrichtung und nachhaltige Nutzung einer Jugendbibliothek“. Dieses wurde im Rahmen des Zukunftswettbewerbes zum „Aktionsprogramm regionale Daseinsvorsorge“ im letzten Jahr durch den Verein ausgewählt und wird nun durch den Bund gefördert. Anette Bütow, Leiterin der Stadt- und Kreisbibliothek Osterburg-Stendal, erläuterte im Rahmen einer Führung, dass ein moderner Treffpunkt, mit einem auf die Zielgruppe abgestimmten Medienbestand, entstehen soll. Aufgrund der direkten Lage am Markgraf-Albrecht-Gymnasium wird eine bessere Nutzung der Bibliothek durch die Schüler in den Freistunden oder während der Buswartezeiten angestrebt.

25.04.2014

Fachausschüsse diskutieren ILEK- Fortschreibung

Die Fachausschussmitglieder kamen in der storchenreichsten Stadt Deutschlands, der Hansestadt Werben, zu einer gemeinsamen Sitzung zusammen. Foto: Björn Gäde

In Vorbereitung auf die kommende EU-Förderperiode bis 2020 haben die beiden Altmarkkreise beschlossen, das Integrierte Ländliche Entwicklungskonzept (ILEK) Altmark fortzuschreiben und an die aktuellen Herausforderungen anzupassen. Den Auftakt bildete eine gemeinschaftliche Sitzung aller vier Fachausschüsse des Regionalvereins am 23. April 2014 in der Hansestadt Werben. Geleitet wurde sie vom Vereinsvorsitzenden Jörg Hellmuth (MdB), der in seinem Eingangsstatement auf zwölf Jahre gelungene Vereinsarbeit zurückblickte und sich bei allen Beteiligten für ihr intensives Engagement bedankte.

Im Rahmen der Diskussion verständigten sich die Mitglieder der Fachausschüsse darauf, die erfolgreiche Zusammenarbeit in der Altmark fortzusetzen. Als „übergeordnetes“ Konzept soll das ILEK Altmark wichtige Handlungsfelder und Ziele benennen und damit als Basis für kleinräumigere Planungen auf Ebene der Einheits- und Verbandsgemeinden bzw. der Leader-Gebiete dienen. Zudem soll die Chance auf die Einwerbung von Fördermitteln für Projekte erhöht werden, die einen Mehrwert für die gesamte Altmark haben. Verantwortlich für die ILEK-Fortschreibung sind Sibylle Paetow und Björn Gäde, die seit 2008 als ILE-Management erfolgreich den Prozess der Integrierten Ländlichen Entwicklung in der Altmark betreuen.

Die Altmark ist in Sachsen-Anhalt eine Vorreiterregion, denn bereits Mitte der 1990er-Jahre wurde erkannt, dass durch die Zusammenarbeit regionaler Akteure des Altmarkkreises Salzwedel und des Landkreises Stendal wichtige Impulse für gesamte Region gesetzt werden können. Die integrierte Regionalentwicklung auf Basis von abgestimmten Konzepten nimmt deshalb seit nunmehr fast 20 Jahren einen wichtigen Stellenwert ein. Zu den wichtigen Dokumenten gehören die Regionalen Entwicklungskonzepte (REK I und REK II, iREK) sowie die Regionalen Aktionsprogramme (RAP I und RAP II). Diese bildeten auch die Basis für das derzeit noch aktuelle ILEK Altmark, das durch Beschluss beider Kreistage seit 2006 als regionale Strategie dient. Durch diesen Beschluss wurde auch der Regionalverein Altmark mit der Begleitung des ILE-Prozesses und mit der koordinierten Umsetzung des ILEK beauftragt. Dabei hat sich gezeigt, dass die Beteiligung regionaler Akteure an der Gestaltung, Entscheidung und Umsetzung von Strategien und Projekten eine geeignete Methode der Regionalentwicklung ist, die zu positiven Ergebnissen und Erfolgen für die Region führt und deutlich zu einer Steigerung der regionalen Identität beiträgt. Bei seinen Aufgaben hat der Regionalverein vielfältige Unterstützung erhalten, wie durch die Regionale Planungsgemeinschaft Altmark als Geschäftsstelle und durch ein leistungsfähiges ILE-Management, das u.a. für die Vor- und Nachbereitung sowie die Umsetzung der über 170 gefassten Beschlüsse zuständig war.

06.03.2014

Regionalverein unterstützt Leader-Prozess

Prof. Dr. Christfried Tögel (re.) erläutert die aktuelle Ausstellung im Besucherzentrum des SALUS-Fachklinikums Uchtspringe. Foto: Björn Gäde

„In jedem unserer 105 Leader-Projekte ist auch ein Stückchen Integrierte Ländliche Entwicklung (ILE) drin“, betonte Björn Gäde vom Leader-Management zum Auftakt der Bereisung erfolgreicher Projekte in Ottersburg und Uchtspringe. Gäste der kleinen Leader-Tour am 06.03.2014 waren Vertreter des Landkreises, des Amtes für Landwirtschaft, Flurneuordnung und Forsten (ALFF) Altmark, LAG-Mitglieder und Bundestagsmitglied Jörg Hellmuth als Vertreter des Regionalvereins Altmark e.V.

Der langjährige Vorsitzende des altmarkweit tätigen Gremiums wollte sich vor Ort davon überzeugen, wie die enge Verknüpfung des europäischen Leader-Prozesses mit der Integrierten Ländlichen Entwicklung im Sinne nachhaltiger Projekte in den vergangenen Jahren umgesetzt wurde. Hintergrund ist, dass das Leader-Konzept der LAG Uchte-Tanger-Elbe als Leitprojekt der Integrierten Ländlichen Entwicklung anerkannt worden ist, wodurch es einen erhöhte Förderung, den sog. ILE-Bonus, auch für Leader-Vorhaben gibt.

Erste Station der Leader-Tour war Ottersburg. Eberhard Kobe saniert derzeit die ehemalige Schmiede des Gutshofes und richtet dort Ferienwohnungen ein. Gemeinsam mit Marina Geyer und Stefan Heinrichs vom Gestüt Da Porta Azul in Blätz, ebenfalls Leader-Akteure in der benachbarten LAG Colbitz-Letzlinger Heide, gibt es sogar konkrete Pläne, wie der Tourismus weiter in Fahrt gebracht werden kann. Bereits am 24./25.05.2014 ist ein Wochenende mit geführten Wanderritten, garniert mit Kulturangeboten sowie kulinarischen Genüssen, von Ottersburg nach Blätz geplant.

Nach dem informativen Rundgang über den Gutshof ging es für die Leader-Delegation nach Uchtspringe, wo mehrere Vorhaben realisiert werden konnten. Zunächst wurden die Akteure im Besucherzentrum des SALUS-Fachklinikums von Prof. Dr. Christfried Tögel erwartet, der durch die Wanderausstellung „Dämonen & Neuronen“ führte. Diese hat in Uchtspringe ihren „Heimathafen“ und ist aktuell immer mittwochs von 13-17 Uhr geöffnet. Anschließend wurde das Hofgut der Lebenshilfe besucht, wo Geschäftsführerin Heidemarie Behrends über die umgesetzten Vorhaben informierte. So wurden Gehwege und Zufahrten barrierefrei gepflastert, ein Backhaus errichtet und eine Kreativwerkstatt geschaffen. Durch diese Projekte werden die Begegnungsmöglichkeiten von behinderten und nicht-behinderten Menschen verbessert. Ein wichtiger Schritt zu einer Integration von Menschen mit Handicap in Arbeitswelt und Gesellschaft.

Abschließend stand der Besuch des Kneipp-Wassertretbeckens an der Uchte auf dem Programm. Hier können seit dem letzten Sommer Einwohner, aber auch Gäste und Patienten des SALUS-Fachklinikums Gesundheitsvorsorge mit kaltem Wasser Uchte betreiben, wie Ortsbürgermeister Siegmund Löser erklärte.

Die Leader-Akteure waren sich einig, dass die Projekte mit der neu aufgelegten Broschüre „Auf Entdeckungstour durch die Leader-Region Uchte-Tanger-Elbe“, die derzeit auch auf der Tourismusmesse ITB in Berlin ausliegt, auch gut beworben werden. Jörg Hellmuth zeigt sich beeindruckt von den gelungenen Projekten und betonte: „Der ILE-Bonus ist gut angelegt. Dies werde ich dem Vorstand des Regionalvereins auf der nächsten Sitzung berichten“.

04.03.2014

Regionalverein in der Künstlerstadt Kalbe unterwegs

Der Vorstand des Regionalvereins sah sich in der Künstlerstadt Kalbe um. Initiatorin Corinna Köbele (li.) zeigte die künstlerischen Ergebnisse des letztjährigen Sommercampus. Foto: Björn Gäde
Der Vorstand des Regionalvereins sah sich in der Künstlerstadt Kalbe um. Initiatorin Corinna Köbele (li.) zeigte die künstlerischen Ergebnisse des letztjährigen Sommercampus. Foto: Björn Gäde

Der Vorstand des Regionalvereins kam am 03.03.2014 zu seiner ersten Sitzung im neuen Jahr im Hotel Ratsstuben in Kalbe zusammen. Ein weitere Premiere bestand darin, dass sich die Vorstandsmitglieder das erste Mal in der 12-jährigen Vereinsgeschichte zu einer gemeinsamen Beratung in der Mildestadt trafen. Hintergrund für die Wahl des Tagungsortes war die Tatsache, dass der Verein zwei Projekte in Kalbe unterstützt hat, von denen sich die Regionalakteure vor Ort ein Bild machen wollten. Zum einen betraf dies abgeschlossene Sanierungsarbeiten im Hotel Ratsstuben, die im Rahmen der Integrierten Ländlichen Entwicklung und mit Förderung über das Amt für Landwirtschaft, Flurneuordnung und Forsten (ALFF) Altmark erfolgten. Zum anderen die mit Vereinsmitteln unterstützten Workshops für Kinder und Jugendliche, die der Künstlerstadt Kalbe e.V. im Jahr 2014 bereits durchgeführt hat bzw. noch plant.

Corinna Köbele, Initiatorin und Vorsitzende des Künstlerstadtvereins, berichtete über die bisher erfolgten Aktivitäten, wie die Durchführung des Sommercampus im letzten Jahr oder den Tanzworkshop für Kinder, der mit finanzieller Hilfe durch den Regionalverein am 25. und 26.01.2014 schon stattfinden konnte. Im Mai wird dann ein Literaturworkshop für Jugendliche folgen. Als Dankeschön für die Unterstützung überreichte Köbele den Vorstandsmitgliedern des Regionalvereins das offiziell patentierte Logo der Künstlerstadt.

Ganz besonders setzt die Initiative auf die Zwischennutzung von leerstehenden Gebäuden in der Altstadt von Kalbe. Deshalb erläuterte die engagierte Ehrenamtliche, im Rahmen einer kurzen Führung durch Galerie und einem von Leerstand betroffenen Gebäude, die von den Künstlern geschaffenen Werke.

13.12.2013

Zu Gast auf dem Hochschulcampus in Stendal

Prof. Dr. Wolfgang Patzig (r.) stellt den Vorstandsmitgliedern des Regionalvereins unter Vorsitz von Jörg Hellmuth den Hochschulstandort vor. (Foto: Björn Gäde)

Am altmärkischen Standort der Hochschule Magdeburg-Stendal sind aktuell über 2.200 Studierende der Fachbereiche Wirtschaft und Angewandte Humanwissenschaften immatrikuliert. Diese prägen und beleben das Stendaler Stadtbild. Da Forschung und Entwicklung auch für die Umsetzung des Integrierten Ländlichen Entwicklungskonzeptes (ILEK) Altmark von besonderer Bedeutung ist, verlegte der Vorstand des Regionalvereins seine jüngste Sitzung am 12. Dezember 2013 auf den hansestädtischen Hochschulcampus. Prorektor Prof. Dr. Wolfgang Patzig begrüßte die regionalen Akteure um den Vereinsvorsitzenden Jörg Hellmuth und stellte die Hochschule mit dem Standort Stendal vor. Der Vereinsvorstand war sich einig, dass die Hochschule ein wichtiger Standortfaktor in der Region ist, der langfristig erhalten bleiben muss.

In der anschließenden Sitzung wurde ein weiteres ILE-Projekt zur Qualitätsverbesserung des Altmarkrundkurses in der Ortslage Beuster beschlossen. Hierfür sollen in der auslaufenden Förderperiode noch Zuwendungen beim Amt für Landwirtschaft, Flurneuordnung und Forsten (ALFF) Altmark beantragt werden. Insgesamt wurden 2013 zahlreiche Vorhaben an diesem Radfernweg im Rahmen der ILEK-Umsetzung bewilligt, darunter die Sanierung des Biesebades in Osterburg. Die erfolgreiche Arbeit auf regionaler Ebene soll auch in den kommenden Jahren auf eine solide strategische Basis gestellt werden. Hierzu wird gegenwärtig durch das ILE-Management die Fortschreibung des ILEK vorbereitet.

25.09.2013

Mit dem „Altm(e)kspiel" neue Facetten aufdecken

Am 16.09.2013 informierten sich Jörg Hellmuth und Michael Ziche vom Vorstand des Regionalvereins in Winterfeld über das erfolgreich umgesetzte ILE-Projekt zur Installation eines Nahwärmenetzes in dem Altmarkdorf direkt an der B71. Seit 2012 versorgt die Agrargenossenschaft mit der Wärme aus dem Blockheizkraftwerk ihrer Biogasanlage ein kommunales Mehrzweckgebäude und die örtliche Kita "Winterfelder Spatzen". Im Rahmen der Integrieren Ländlichen Entwicklung hatte der Regionalverein das Vorhaben unterstützt. Die über das ALFF Altmark bewilligten Fördermittel stammen von EU, Bund und Land und sind auf Basis der Richtlinie über die Gewährung von Zuwendungen zur Förderung der regionalen ländlichen Entwicklung in Sachsen-Anhalt (Richtlinie RELE) gewährt worden. 

Durch die preisgünstige Wärmeversorgung können die Betriebskosten der Kita enorm gesenkt werden. Dies freut vor allem die Verbandsgemeinde Beetzendorf-Diesdorf als Träger der Einrichtung. Die Kita-Kinder haben aber wahrscheinlich eher Freude am „Altm(e)rkspiel“, das am selben Tag der Öffentlichkeit vorgestellt wurde. Mit dem Aufdeckspiel für Groß und Klein soll die Vielfalt der Region, ihrer Akteure und Projekte unterhaltsam und spielerisch erlebbar gemacht werden. Das Spiel wurde im Rahmen der Arbeit des ILE-Managements entwickelt und ist in eine Auflage von 1.000 Stück produziert worden. Es soll vor allem an die Kinder- und Jugendeinrichtungen der altmärkischen Verbands- und Einheitsgemeinden sowie der beiden Landkreise ausgereicht werden. Zur Erläuterung der ILE-Themen ist ein Broschüre beigefügt unter dem Motto: Integrierte Ländliche Entwicklung in der Altmark - Vielfalt in einer wettbewerbsfähigen und lebenswerten Region. 

Hier können Sie die Begleitbroschüre als pdf-Datei downloaden:

Informationsaustausch über das Nahwärmeprojekt der Agrargenossenschaft mit Vereinsvorstände Jörg Hellmuth (v.l.) und Michael Ziche, ALFF-Mitarbeiter Dietmar Leusmann, Ulrich Zinßer (Vorstand Agrargenossenschaft), Kita-Leiterin Susett Bierstedt, Eva-Maria Benecke (Verbandsgemeinde Beetzendorf-Diesdorf) und ILE-Managerin Sibylle Paetow (Foto: Björn Gäde)
Michael Ziche (r.) und Jörg Hellmuth verteilen das „Altm(e)rkspiel an die „Winterfelder Spatzen“ (Foto: Björn Gäde)

04.09.2013

Vorstand tagte im Landratsamt des Altmarkkreises Salzwedel

Der Regionalverein Altmark e.V. unter Vorsitz von Jörg Hellmuth ist für die Umsetzung des Integrierten Ländlichen Entwicklungskonzeptes (ILEK) Altmark verantwortlich und auch Träger des Bundesprojektes „Bioenergie-Region Altmark“. Auf der jüngsten Vorstandssitzung am 04.09.2013 im Landratsamt des Altmarkkreises in der Hansestadt Salzwedel reichte die Tagesordnung deshalb von strategischen Überlegungen zur Ausgestaltung des ILE-Prozesses in der neuen EU-Sturkturfondsperiode bis hin zu konkreten Umsetzungsprojekten. Insgesamt wurden vier Projekte beschlossen, die zur Energiewende in Deutschland einen wichtigen Beitrag leisten. Dabei hat der Vorstand drei Projekte zur energetischen Versorgung von Dörfern durch Nahwärmenetze von Biogasanlagen auf den Weg gebracht. Ein weiteres Vorhaben dient der Erschließung von zwei Biogasanlagen durch den Ausbau von ländlichen Wegen. Für alle vier ILE-Projekte, jeweils zwei davon in der westlichen und der östlichen Altmark, soll eine prämierte Förderung mit dem sogenannten ILE-Bonus beim Amt für Landwirtschaft, Flurneuordnung und Forsten (ALFF) Altmark beantragt werden. Vereinsvorsitzender Jörg Hellmuth ist von der Zukunftsfähigkeit dieser Investitionen überzeugt: „Durch Nahwärmenetze ist eine Energieerzeugung mit hoher Effizienz und regionaler Wertschöpfung möglich. Wegen geringerer Wärmepreise als bei fossilen Energieträgern gibt es Kostenersparnisse bei privaten Haushalten und kommunalen Objekten wie Schulen oder Kindergärten.“

Michael Ziche (3.v.l.), Landrat des Altmarkkreises Salzwedel, war Gastgeber der jüngsten Vorstandssitzung und begrüßte (v.l) Nico Schulz, Ulrich Böther, Jörg Hellmuth, Carola Stallbaum und Rosemarie Lehmann im Salzwedeler Landratsamt (Foto: Björn Gäde)

15.08.2013

Regionalverein Altmark e.V. unterstützt Projektarbeit für Kinder

Bereits seit mehreren Jahren unterstützt der Regionalverein Altmark aus eigenen Mitteln Projekte, die speziell der Kinder- und Jugendarbeit in der Altmark dienen. Auf seiner letzen Sitzung hat der Vorstand des Regionalvereins Altmark beschlossen, in diesem Jahr vier Vorhaben mit jeweils 500 Euro zu finanzieren. Dazu gehört auch das Anliegen des Lebensraum Land e.V., dessen Ziel es ist, das Leben auf dem Land durch unterschiedliche Angebote und Aktivitäten zu bereichern. Ein wichtiges Thema ist die Kinder- und Jugendarbeit, denn insbesondere Schulklassen haben ein großes Interesse an außerschulischen Lernorten. So werden durch den Verein Projekttage in Tylsen veranstaltet, die Wissen über Landwirtshaft und gesunde Ernährung vermitteln. Um Kinder hierfür zu begeistern, ist es wichtig, direkt vor Ort aus frischen Zutaten Eigenes produzieren und probieren zu können. Dazu dient der multifunktionale Koch- und Backautomat, mit dem unterschiedliche Speisen in kürzester Zeit hergestellt werden können. Dieses Gerät konnte mit Hilfe der finanziellen Unterstützung des Regionalverein Altmark e.V. sowie der Volksbank Osterburg-Lüchow-Dannenberg angeschafft werden, die jeweils 500 Euro hierfür bereitgestellt haben.

Mitglieder des Lebensraum Land e.V. bedankten sich für die Spende und freuten sich, dass hiermit zugleich die Vereinsarbeit gewürdigt wird. Jörg Hellmuth, Vorsitzender des Regionalvereins Altmark, betonte, dass Projekte dieser Art durch den Regionalverein auf unkomplizierte Art und Weise gefördert werden können. Anliegen und Zweck des Regionalvereins sei es, die Altmark insgesamt in ihrer Vielfältigkeit zu stärken. Dabei wird ein besonderer Schwerpunkt auf die Kinder- und Jugendarbeit gelegt. So werden jedes Jahr bis zu 2.000 Euro aus der Vereinskasse, die sich aus Mitgliedsbeiträgen speist, ausschließlich hierfür durch die Mitgliederversammlung bereitgestellt. „Insofern freut es uns besonders, wenn von dieser Unterstützung viele junge Menschen profitieren können, in dem sie, wie hier in Tylsen geplant, an den angebotenen Projekttagen teilnehmen und die neue Küchenmaschine dann auch nutzen können“, erklärte Jörg Hellmuth.

Vereinsvorsitzender Jörg Hellmuth (Mitte) und Landrat Michael Ziche (links) probieren frisch hergestelltes Kräutersalz, das von Norbert Hötzel, 1. Vorsitzender des Lebensraum Land e.V., angeboten wird (Foto: Sibylle Paetow)

30.05.2013

Regionalverein bringt 52 Projekte auf den Weg

Auf seiner jüngsten Sitzung am 28.05.2013 im Landgasthof Gose in Ziegenhagen hatte der Vorstand des Regionalvereins Altmark eine umfangreiche Tagesordnung zu bewältigen. Auf dem Programm standen u. a. Entscheidungen zu eingereichten Projektvorschlägen im Rahmen der Förderprogramme zur Integrierten ländlichen Entwicklung, des Regionalbudgets sowie des Aktionsprogramms regionale Daseinsvorsorge. Der Vereinsvorstand sah es dabei als besonders wichtig an, die Arbeit der Lokalen Aktionsgruppen im Bereich der Altmark zu unterstützen. So wurden insgesamt 31 Leader-Vorhaben der LAGn „Mittlere Altmark“, „Colbitz-Letzlinger Heide“ und „Rund um den Drömling“ als ILE-Projekte bestätigt. Da das Projektbudget dieser Gruppen für 2013 ausgeschöpft ist, haben die Projektträger nun die Möglichkeit eine Förderung über die Integrierte Ländliche Entwicklung beim Amt für Landwirtschaft, Flurneuordnung und Forsten (ALFF) Altmark zu beantragen. Die beim ALFF eingereichte ILE-Prioritätenliste umfasst mit den bereits in vorangegangenen Sitzungen bestätigten Projekten insgesamt 39 Vorhaben bei einem Wertumfang von 4,25 Mio. Euro. Darüber hinaus wurden fünf Regionalbudgetprojekte, vier Projekte zum Aktionsprogramm regionale Daseinsvorsorge und vier Projekte zur Förderung der Kinder- und Jugendarbeit bestätigt.

Die zuständigen Fachausschüsse hatten bereits am 22.05.2013 bei einer Sitzung in Stendal Empfehlungen zu den förderwürdigen Projekten abgegeben. Vereinsvorsitzender Jörg Hellmuth ist sich sicher: „Mit den bestätigten Projekten können zahlreiche wichtige Vorhaben zur nachhaltigen Entwicklung der Region umgesetzt werden. Die seit zehn Jahren erfolgreiche Arbeit des Regionalvereins wird damit auch 2013 fortgeführt“. Vom praktischen Nutzen der oftmals kompliziert erscheinenden Fördermechanismen konnten sich die Vorstandsmitglieder im Vorfeld der Sitzung in Rochau überzeugen. Kay Lindemann vom Infrastrukturbetrieb der Stadt Arneburg und Verbandsgemeindebürgermeister Eike Trumpf erläuterten den Baufortschritt des derzeit im Ort verlegten Nahwärmenetzes. Zur nächsten Heizperiode sollen 23 Privathaushalte sowie kommunale Objekte mit Wärme der Biogasanlage des Landwirtschaftsbetriebes von Karl-Otto Deutsch versorgt werden. Das Vorhaben wurde im letzten Jahr als ILE-Projekt durch den Regionalverein bestätigt und erhält u. a. eine Förderung auf Grundlage der Richtlinie über die Gewährung von Zuwendungen zur Förderung der regionalen ländlichen Entwicklung in Sachsen-Anhalt (RELE) durch das Ministerium für Landwirtschaft und Umwelt des Landes Sachsen-Anhalt.

Vereinsvorsitzender Jörg Hellmuth (3.v.l.), begutachtet mit Projektverantwortlichen und Vorstandsmitgliedern den Baufort-schritt am Nahwärmenetz in Rochau (Foto: Björn Gäde)

16.04.2013

Zwei weitere Leitprojekte zertifiziert

Vom Landesverwaltungsamt Sachsen-Anhalt wurden jüngst zwei weitere Leitprojekte des ILEK Altmark zertifiziert: "Parks & Gärten der Altmark" sowie "Technologische Innovationen in der Altmark". Damit wurde bestätigt, dass diese Themen dem Landesinteresse entsprechen und für daraus abgeleitete Einzelvorhaben grundsätzlich prioritäre und ggf. prämierte Förderungsmöglichkeiten bestehen. Der Regionalverein Altmark hat sich mit Unterstützung des ILE-Managements im vergangenen Jahr intensiv mit der Ausgestaltung dieser Themen befasst und entsprechende Leitprojekte auf den Weg gebracht.

Insbesondere mit dem Leitprojekt "Parks & Gärten" wird auf Erreichtem aufgebaut, so die Fachbehörde. Über das Thema soll ein weiterer Entwicklungsschub auf dem Gebiet des Tourismus erzielt werden und es wird möglich, die Gartenkultur und den Gartentourismus in der Altmark weiter zu forcieren.

Das Leitprojet "Technologische Innovationen" baut auf der Bewerbung der Region zum Bundesmodellvorhaben "LandZukunft" auf. Kernfelder sind Umwelttechnologie und Ressourceneffizienz sowie IT-Dienstleistungen und IT-Infrastruktur, wobei letzteres insbesondere auf die Breitbandstrategie des kürzlich gegründeten Zweckverbandes abzielt. Das Landesverwaltungsamt betont, dass diese Themenfelder zukunftsorientierte umweltfreundliche Technologien sind, die im Einklang mit der touristischen Entwicklung stehen.

Ausführliche Informationen zu den Leitprojekten mit Möglichkeiten des Downloads unter folgendem Link.

12.04.2013

Jörg Hellmuth als Vereinsvorsitzender bestätigt

Michael Ziche (v.r.n.l.) und Jörg Hell-muth wurden in ihren Ämtern als 3. bzw. 1. Vereinsvorsitzende bestätigt. Neu im Vorstand sind Carsten Wulfänger und Nico Schulz. Foto: Björn Gäde

Die Mitglieder des Regionalverein Altmark e.V. kamen am 11. April 2013 zu einer Sitzung im Ortsteil Jävenitz der Hansestadt Gardelegen zusammen. Wichtigster Tagesordnungspunkt im Gasthof „Zur Gans“ war die Neuwahl des Vorstandes. Die Mitgliederversammlung sprach Jörg Hellmuth als Vereinsvorsitzenden erneut das Vertrauen aus. Der langjährige Landrat des Landkreises Stendal engagiert sich nun als Privatperson im Regionalverein und wird diesem auch in den nächsten vier Jahren als erster Vorsitzender vorstehen.

An der Vereinsspitze wurden zudem Ulrich Böther, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Altmark West, als zweiter und Salzwedels Landrat Michael Ziche als dritter Vorsitzender bestätigt. Künftig verstärken wird die Arbeit des Vereins Stendals neuer Landrat Carsten Wulfänger und Nico Schulz, Bürgermeister der Hansestadt Osterburg. In ihren Ämtern wiedergewählt wurden Annegret Jacobs, Eike Krug, Dr. Peter Neuhäuser, Rosemarie Lehmann und Carola Stallbaum.

Im Rahmen der Versammlung erhielten die Vereinsmitglieder von ILE-Managerin Sibylle Paetow einen Überblick zu den Ergebnissen von fünf Jahren Integrierter Ländlicher Entwicklung in der Altmark. Seit 2008 wurden 56 Projekte mit einem Gesamtinvestitionsvolumen von 6,7 Mio. Euro bei einer Fördersumme von 4,2 Mio. Euro über verschiedene Fördertöpfe von EU, Bund oder Land bewilligt.

Dabei unterstützten ILE-Management und Verein u.a. die Antragstellung für die Projekte „KitaMobil“ und „Junge Köpfe – Karriere in der Altmark“ im Rahmen von Bundeswettbewerben. Allein über das Regionalbudget wurden insgesamt 19 Vorhaben bewilligt, darunter das Zukunftskonzept „Tourismus Altmark 2030“ oder die regionale Breitbandstrategie, die zur Gründung des Zweckverbandes führte. Bei investiven Maßnahmen konnte jüngst z. B. die Bewilligung des ALFF Altmark für das Nahwärmenetz in Rochau erteilt werden. Hinsichtlich dieser Erfolge sollte nach Auffassung der Regionalvereins auch in der kommenden Förderperiode ein Schwerpunkt auf integrierte Prozesse gelegt werden.

Hier können Sie die Präsentationen der Mitgliederversammlung herunterladen:

- Bericht des ILE-Managements Download pdf-Datei

- Bericht des Projektbüros „Bioenergie-Region Altmark“ Download pdf-Datei

- Ausblick neue EU-Strukturfondsperiode 2014-2020 Download pdf-Datei

- Bericht zum Umsetzungsstand des Projektes „Regionalmarketing Altmark“ Download pdf-Datei

22.03.2013

Intensvie Vereinsarbeit

In regelmäßigen Abständen kommen Fachausschüsse und Vorstand des Regionalvereins zusammen, um Projekte zur nachhaltigen Entwicklung der Altmark auf den Weg zu bringen. Das Spektrum reicht dabei von investiven ILE-Maßnahmen bis hin zu Studien und Konzepten, die über das Projekt „Bioenergie-Regionen“ oder das GRW-Regionalbudget finanziert werden. In diesem Jahr befindet der Verein zudem über Projekte für das „Aktionsprogramm regionale Daseinsvorsorge“.

Grundlage für das Votum zu eingereichten Projektvorschlägen bilden Mindest- und Qualitätskriterien. Diese dienen den Fachausschussmitgliedern dazu, Empfehlungen für den Vereinsvorstand zu erarbeiten, der abschließend Beschlüsse fasst. Die Projektauswahl auf Basis eines festgelegten Bewertungsrasters wurde bereits während des Bundesmodellvorhabens „Regionen Aktiv“ (2002-2007) erprobt und hat sich in der aktuellen Förderperiode bewährt, denn sie ermöglicht einen nachvollziehbaren und transparenten Entscheidungsfindungsprozess. Ein solcher hat auch in diesem Jahr zur Auswahl von ILE-Vorhaben sowie von Projekten aus dem 2. Ideenwettbewerb der „Bioenergie-Region Altmark“ stattgefunden. Nach Vorstellung der eingereichten Projekte durch die Antragsteller am 20.02.2013 im Salzwedeler IGZ (siehe Bild, Quelle: S. Paetow) erarbeiteten die zuständigen Fachausschüsse Entscheidungsgrundlagen und Prioritätenlisten für den Vorstand. Das Leitungsgremium unter Vorsitz von Jörg Hellmuth fasste am 26.02.2013 im Arendseer Ortsteil Kläden die Beschlüsse dazu.

 

11.12.2012

Neuer Anziehungspunkt für den Aktivtourismus in Jerchel

Jörg Hellmuth (v.r.), Uwe und Dörte Düse-dau sowie Sibylle Paetow vor der neuen Pension in Jerchel (Foto: Björn Gäde)

 

Am 11.12.2012 konnte sich der Vorsitzende des Regionalvereins Altmark, Landrat Jörg Hellmuth, auf dem Tannenhof von Familie Düsedau in Jerchel davon überzeugen, wie der Aktivtourismus im Einzugsbereich von Altmarkrundkurs und Elberadweg weiter an Dynamik gewinnt. Erst im Oktober hat hier die Pension von Uwe und Dörte Düsedau eröffnet. Dafür wurde eine alte landwirtschaftliche Lagerhalle zu einer ansprechenden und barrierefreie Pension mit insgesamt sechs Betten und einem großen Gemeinschaftsbereich mit Wohnküche umgebaut. Fördermittel vom Amt für Landwirtschaft, Flurneuordnung und Forsten (ALFF) Altmark flossen dabei für den Um- und Ausbau sowie die Gestaltung der Außenanlagen samt Zuwegung. Das Projekt wurde im Rahmen der Umsetzung des Integrierten Ländlichen Entwicklungskonzeptes (ILEK) realisiert und durch den Regionalverein unterstützt, wodurch eine Erhöhung der Förderquote möglich war.

Die stolzen Eigentümer, die bereits in Tangermünde eine Pension betreiben, informierten Jörg Hellmuth sowie Sibylle Paetow und Björn Gäde vom ILE-Management über die Angebote ihres familiär geführten Feriendomizils. Diese umfassen u.a. geführte Ausritte und Kremserfahrten und richten sich vor allem an gestresste Großstädter. Die angesprochenen Zielgruppen unterscheiden sich dabei von denen der Reiterhöfe in der Umgebung, die sich eher auf Schulklassen und Reiterferien konzentrieren. Insofern besetzen die Reiterhöfe unterschiedliche Marktnischen und machen sich gegenseitig keine Konkurrenz, wie Uwe Düsedau betonte. Die Vertreter des Regionalvereins zeigten sich beeindruckt, dass nachwachsende Rohstoffe für die Energieversorgung genutzt werden, denn ein moderner Holzvergaser sorgt für wohlige Wärme in den Gästezimmern. Ein Zeichen dafür, dass die Altmark nicht nur im Tourismus punkten kann, sondern auch als Bioenergie-Region die Nase vorn hat.

29.11.2012

Auftakt für "Junge Köpfe"

Landrat Jörg Hellmuth begrüßte im Beisein der Projektgruppe (v.l. Thomas Koberstein, Margot Göbel und Peter Lahmann) die Teilnehmer der Veranstaltung. (Foto: Björn Gäde)

Die Beteiligung der Altmark am Bundesmodellvorhaben "LandZukunft" hat zahlreiche innovative und kreative Ideen von Altmärkerinnen und Altmärkern hervorgebracht. Wenn auch die Gesamtbewerbung der Region nicht erfolgreich war, wurde vor vier Monaten das Projekt „Junge Köpfe – Karriere in der Altmark“ des Vereins zur Förderung der beruflichen Bildung  als eines von bundesweit insgesamt fünf Sonderprojekten "LandZukunft" ausgewählt. Die Umsetzung wird dadurch bis Ende 2014 durch das Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz gefördert. Am 01. September 2012 hat die eingesetzte Projektgruppe ihre Arbeit aufgenommen.

Ziel des Projektes ist es, eine funktionierende Kommunikationsplattform aufzubauen, die Schüler/innen und Studierende mit regionalen Unternehmen zusammenführt. Am 28. November 2012 wurden nun auf einer Auftaktveranstaltung in der Berufsbildenden Schule II in Stendal Zielstellungen,  Inhalte und  Planungen vor regionalen Akteuren präsentiert. Damit sollte alle Beteiligten im Netzwerk umfassend die Möglichkeit geben werden, eigene Ziele, Ideen oder Vorschläge einzubringen und ihre Realisierbarkeit zu diskutieren. 

Regionalverein und ILE-Management hatten dieses innovative Projekt im Rahmen der Start- und Qualifizierungsphase des Bundesmodellvorhabens unterstützt. Jörg Hellmuth, Vereinsvorsitzender und Landrat des Landkreises Stendal, ließ es sich deshalb auch nicht nehmen, ein Grußwort zu halten. Hierbei betonte er die gute Zusammenarbeit in der Altmark, die auch die Basis für diese Projekt bilden sollte.

16.11.2012

Regionalverein beschließt weitere Projekte zur Umsetzung des ILEK Altmark

Stendals Landrat und Vereinsvorsitzender Jörg Hellmuth begrüßte am 15.11.2012 seine Vorstandskollegen, darunter Salzwedels Landrat Michael Ziche, im Landgasthof Gose in Ziegenhagen zur letzten Sitzung in diesem Jahr. Anwesend waren ebenso Steffen Kunert von der Geschäftsstelle des Vereins sowie Sibylle Paetow und Björn Gäde vom ILE-Management. Wichtige Tagesordnungspunkte betrafen Beschlüsse zu den eingereichten Projektvorschlägen im Rahmen der Integrierten Ländlichen Entwicklung. Dabei wurden fünf Vorhaben zur weiteren Attraktivitätssteigerung am Altmarkrundkurs vom Vorstand als ILE-Projekte bestätigt, darunter die Sanierung und touristische Inwertsetzung des Biesebades in Osterburg, die Dachsanierung des grünen Hauses in Kamern sowie die Renovierung bzw. Ausmalung der offenen Radlerkirche in Krusemark. Zuvor hatten bereits die zuständigen Fachausschüsse des Vereins auf ihrer Sitzung am 8.11.2012 im Hotel Alanda in Seehausen grünes Licht für die Projekte gegeben. Für die Umsetzung werden  Fördermittel über das Amt für Landwirtschaft, Flurneuordnung und Forsten (ALFF) Altmark beantragt. Nur durch den Regionalverein beschlossene ILE-Projekte haben die Möglichkeit, eine um fünf Prozent höhere Förderung aus Mitteln für den ländlichen Raum zu erhalten.

Der Regionalverein hat sich zudem darauf verständigt, mit den zwei neuen thematischen Schwerpunktthemen „Parks und Gärten“ und „Technologische Innovation“ in das Jahr 2013 zu starten. Hierzu wurden diese beiden Themen als Leitprojekte des ILEK Altmark beschlossen. Das Innovationsthema ist dabei auf Grundlage der Bewerbung für den Bundeswettbewerb „LandZukunft“ entstanden. Da die Altmark hier keinen Zuschlag als Modellregion erhalten hat, sollen nun alternative Förderungen für die darin vorgeschlagenen zukunftsfähigen Projekte aufgetan werden.

09.11.2012

Fachausschüsse tagten in Seehausen

Die Fachausschussmitglieder kamen im Hotel Alanda in Seehausen zu ihrer Sitzung zusammen. (Foto: Björn Gäde)

 

Am 8. November 2012 trafen sich im Hotel Alanda Mitglieder aus drei Fachausschüssen des Regionalvereins, um über Projekte für 2013 im Rahmen der Integrierten Ländlichen Entwicklung zu diskutieren und Empfehlungen für den Vereinsvorstand zu erarbeiten. Fünf Antragsteller nutzten die Möglichkeit, ihre Vorhaben dem Gremium vorzustellen. Abschließend befindet der Vorstand auf seiner kommenden Sitzung darüber, ob diese Projekte in die bestehenden Leitprojekte des ILEK Altmark eingeordnet werden und sie eine erhöhte Förderung über das ALFF Altmark beantragen können. 

26.09.2012

Fördermittel bis zum 30. Oktober beantragen

Kommunen, Unternehmen und Privatpersonen können sich bis zum 30. Oktober 2012 im Rahmen der Integrierten Ländlichen Entwicklung um Fördermittel für 2013 bewerben. Unterstützt werden können grundsätzlich Projekte, die zur Umsetzung der bestehenden regionalen Schwerpunktthemen einen wichtigen Beitrag leisten. Hierzu gehört beispielsweise die innovative Biomassenutzung. So können u.a. Vorhaben zur Versorgung mit erneuerbaren Energien durch den Bau von Nahwärme- oder Biogasleitungen oder Infrastrukturmaßnahmen im Zusammenhang mit der Bioenergienutzung beantragt werden. Weiterhin liegt der Fokus auf Projekten zur Förderung des Tourismus am Altmarkrundkurs, am Grünen Band oder in den Hansestädten bzw. an den Hansewegen. Angesprochen sind vor allem private Projektträger, die z. B. Gebäude und Anlagen zur Stärkung touristischer Angebote in Orten mit unter 7.500 Einwohnern sanieren möchten. Dazu müssen potenzielle Projektträger weder Mitglied des Regionalvereins werden, noch müssen sie zusätzliche Beiträge aufbringen.

Für die finanzielle Unterstützung von Maßnahmen stehen Fördermöglichkeiten des Landes Sachsen-Anhaltes zur Verfügung, die über das Amt für Landwirtschaft, Flurneuordnung und Forsten (ALFF) Altmark beantragt werden. Als anerkanntes ILE-Projekt kann über die Richtlinie zur Förderung der regionalen ländlichen Entwicklung (RELE) einen Förderbonus von 5 bis ggf. 10 Prozent erzielt werden. Dies gilt insbesondere für Maßnahmen, die nicht über die Lokalen Aktionsgruppen im Rahmen des europäischen Leader-Prozesses beantragt werden.

Jedes eingereichte Projekt wird nach Eingang durch das ILE-Management auf Vollständigkeit und inhaltliche Passfähigkeit geprüft. Im Anschluss wird es durch  die Gremien des Regionalvereins anhand festgelegter Kriterien bewertet. Nachdem der Regionalverein die Förderwürdigkeit im Rahmen des ILEK bestätigt hat, beginnt das formelle Antragsverfahren über das ALFF Altmark. Dazu ist ein formeller Förderantrag bis spätestens zum 1. März 2013 bei der Behörde einzureichen.

Die Projektskizze kann hier heruntergeladen werden bzw. wird auf Nachfrage per E-Mail zugesandt. Bei weiteren Fragen zu dem Antragsverfahren sowie zu den konkreten Förderbedingungen und -konditionen stehen Sibylle Paetow und Björn Gäde vom ILE-Management für Auskünfte (Tel.: 03931-410453) zur Verfügung.

03.07.2012

Regionalbudgetprojekte besprochen

Gemeinsame Sitzung von Vorstand und zwei Fachausschüssen in Salzwedel (Foto: Björn Gäde)

Am 03. Juli 2012 kamen Vorstand und Mitglieder von zwei Fachausschüssen des Regionalvereins zu einer gemeinsamen Sitzung in den Räumlichkeiten der Regionalen Planungsgemeinschaft Altmark in der Hansestadt Salzwedel zusammen. Beraten wurden drei Projektanträge für das Regionalbudget  und ein Vorhaben zum Bau eines Nahwärmenetzes.

03.07.2012

Bundeslandwirtschaftsministerium fördert Altmark-Projekt

Das Projekt „Junge Köpfe – Karriere in der Altmark“ aus der LandZukunft-Initiative der Region wird mit einem Sonderpreis des Bundeministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV) bedacht. Damit weitet das BMELV die Förderung von neuen Ideen für den ländlichen Raum aus. Neben den vier Modellregionen, die bereits mit der Umsetzung gestartet haben, werden nun fünf weitere Projekte mit insgesamt 400.000 Euro gefördert.

Schwerpunkt des Projektes des Vereins zur Förderung der beruflichen Bildung in der Region Altmark West e.V. (VFB Salzwedel) liegt darauf, junge Fachkräfte für die gesamte Altmark zu gewinnen. Hierzu soll u.a. ein Handlungsleitfaden und eine digitale Dialogplattform entwickelt werden. Ziel dieses Projekts ist es, einen zukunftsfähigen und übertragbaren Ansatz auf den Weg zu bringen, der auch in anderen ländlichen Regionen aufgegriffen werden kann. Auf diese Art kann ein Netzwerk entstehen, das den Austausch von Führungskräften in den einzelnen Regionen erleichtert.

Die Jury hatte dieses besonders interessante Projekt aus den Bewerbungen aller 17 Regionen der Start- und Qualifizierungsphase des Bundesmodellvorhabens "LandZukunft" für einen Sonderpreis vorgeschlagen, um weitere wichtige Erkenntnisse für die Entwicklung strukturschwacher ländlicher Räume und zielgenauere Fördermaßnahmen zu gewinnen. Anhand der Erfahrungen mit den einzelnen Projekten will das Bundesministerium nach Abschluss des Modellvorhabens "LandZukunft" neue Möglichkeiten für die Regelförderung in der ländlichen Entwicklung prüfen.

www.land-zukunft.de

28.06.2012

Kita Winterfeld "geht ans Netz"

Der Leiter des ALFF Altmark, Horst Blum, überreichte am 27. Juni 2012 einen Zuwendungsbescheid für den Bau eines Nahwärmenetzes in Winterfeld. Damit konnte ein weiteres Vorhaben im Rahmen des ILEK-Leitprojektes "Innovative Biomassenutzung" mit Fördermitteln unterstützt werden. Der Regionalverein hatte das Vorhaben der Agrargenossenschaft Winterfeld auf Platz 1 der Prioritätenliste für das Jahr 2012 gesetzt. Das Projekt trägt im besonderen Maße dazu bei, die regionale Wertschöpfungskette Biogas im Bereich der energetischen Biomassenutzung zu stärken, in dem eine nachhaltige Wärmenutzung der Biogasanlage in Winterfeld realisiert werden kann. Durch den Anschluss kommunaler Gebäude, insbesondere der Kindertagesstätte, wird ein wichtiger Beitrag zur Sicherung der öffentlichen Daseinsvorsorge im ländlichen Raum geleistet.

25.06.2012

Ländliche Wege im Bioenergiedorf Iden freigegeben

Vorstandsmitglied Carola Stallbaum gibt die ländlichen Wege in Iden offiziell frei. Mit dabei Idens Bürgermeister Norbert Kuhlmann (re.), Siegfried Engelhardt (2. v. re.), stelltvertretender Leiter des ALFF Altmark, und Eike Trumpf (3. v. li.), Bürgermeister der Verbandsgemeinde Arneburg-Goldbeck. (Foto: Björn Gäde)

Carola Stallbaum, Vorstandsmitglied des Regionalvereins Altmark e.V., gab am 22. Juni 2012 den neuen Pflaumenweg im Bioenergiedorf Iden zur Nutzung frei. Zusammen mit dem langen Weg konnten ca. 2,8 km im Rahmen eines ILEK-Projektes ausgebaut werden. Damit verbunden ist eine Gesaminvestitionssumme von 436.000 Euro bei einer Fördersumme von knapp 310.000 Euro.

Iden ist über die Regionsgrenzen hinaus als Bioenergiedorf bekannt. Die Idener Gemeindewerk GmbH versorgt über ein Fernwärmenetz Wohnungen, alle kommunalen Einrichtungen der Gemeinde, kleine Gewerbebetriebe und die Landesanstalt für Landwirtschaft, Forsten und Gartenbau (LLFG) mit Wärme auf Basis von Biomasse. Mit der Inbetriebnahme eines Biomasseheizwerkes und einer Biogasanlage werden seit fünf Jahren zwei Drittel der Idener Einwohner mit Wärme aus erneuerbaren Energien versorgt. Die Anlagen dienen auch als Best Practice-Beispiele und Demonstrationsobjekte, wodurch in Iden ein hoher Besucherverkehr zu verzeichnen ist. Darüber hinaus ist Iden als Zentrum für Tierhaltung und Technik der Landesanstalt für Landwirtschaft, Forsten und Gartenbau (LLFG) von besonderer Bedeutung in der östlichen Altmark. Entsprechend der Ausrichtung der Einrichtung wird sie von Lehrlingen zur überbetrieblichen Ausbildung, zur Weiterbildung der Landwirte und zur Vermittlung von praktische Anwendererfahrungen und Wissen von Gästen aus mehreren Bundesländern besucht. Durch Iden führt auch der überregional bedeutende Radwanderweg Altmarkrundkurs. Eine Verbindung vom Radweg Elbe-Uchte über den Altmarkrundkurs bis zum Elberadweg soll mittelfristig geschaffen werden. Die beantragten Wege kreuzen diese Radwegverknüpfung und können als alternative Streckenführung angeboten werden.

Das Projekt trägt insbesondere dazu bei, die Standortbedingungen für den Betrieb der Biogasanlage sowie der Landesanstalt für Landwirtschaft, Forsten und Gartenbau (LLFG) durch den gezielten Ausbau multifunktionaler Wege zu verbessern. Gefördert wurde die Maßnahme über das ALFF Altmark.

08.06.2012

10 Jahre Regionalverein Altmark e.V. in Büttnershof gefeiert

Mitglieder und Unterstützer des Regionalvereins kamen im Gutshaus Büttnershof zum 10-jährigen Jubiläum zusammen. Der Vereinsvorsitzende, Stendals Landrat Jörg Hellmuth (vorne rechts neben seinem Amtskollegen aus dem Altmarkkreis Salzwedel, Michael Ziche), zeigte sich aufgrund der erzielten Erfolge zuversichtlich für die Zukunft. (Foto: Björn Gäde)

 

Regionen Aktiv, Integriertes ländliches Entwicklungskonzept (ILEK), Bioenergie-Region, Regionalbudget; dies sind die wichtigsten Initiativen und Programme, die durch den Regionalverein Altmark e.V. in der Vergangenheit begleitet worden sind bzw. aktuell umgesetzt werden. Hervorgegangen ist der Verein aus der Regionalen Interessengemeinschaft „Die Altmark mittendrin“ e.V. (kurz: RIG e.V.), die zur Umsetzung des Bundesmodellvorhabens „Regionen Aktiv - Land gestaltet Zukunft“ 2002 als regionale Partnerschaft ins Leben gerufen worden ist.

Die Mitglieder des Vereins trafen sich anlässlich des 10-jährigen Bestehens im Rahmen einer Mitgliederversammlung am 07. Juni 2012 in Büttnershof, um dieses Jubiläum feierlich zu würdigen. Eingeladen waren auch Unterstützer und Partner des Vereins, wie Vertreter aus dem Amt für Landwirtschaft, Flurneuordnung und Forsten (ALFF) Altmark und Mitarbeiter der Landkreisverwaltungen, die in den Fachausschüssen des Vereins mitwirken.

Stendals Landrat Jörg Hellmuth, seit Beginn lenkt er als Vorsitzender die Geschicke des Vereins, machte in seiner Rede deutlich, dass sich durch das Engagement der letzten Jahre eine neue Form der regionalen Kooperation herausgebildet hat. Zahlreiche Unternehmen arbeiten mit Entscheidungsträgern aus Politik und Verwaltung sowie Akteuren aus Verbänden und Vereinen ergebnisorientiert zusammen und bringen nachhaltige Projekte auf den Weg. Dass sich der Verein weiterhin einem regen Zuspruch erfreut, zeigte auch die hohe Anzahl an neu aufgenommenen Mitgliedern, darunter die fünf Städte Gardelegen, Havelberg, Klötze, Tangermünde und Osterburg. Damit sind nahezu alle altmärkischen Einheits- und Verbandsgemeinden im Regionalverein vertreten.

Im Rahmen der Versammlung erhielten die Mitglieder von ILE-Managerin Sibylle Paetow einen Überblick zum Umsetzungsstand des ILEK Altmark, wobei drei Zahlen besonders beeindruckten: Seit 2008 wurden 46 Projekte mit einem Gesamtinvestitionsvolumen von 4,8 Mio. Euro bei einer Fördersumme von 3,5 Mio. Euro über verschiedene Fördertöpfe umgesetzt. In den nachfolgenden Tagesordnungspunkten gab es Informationen zur Fortführung des Projektes „Bioenergie-Region Altmark“ sowie zum kürzlich gestarteten „Aktionsprogramm regionale Daseinsvorsorge“ und zum Regionalmarketing. Dr. Sebastian Elbe, bundesweit tätiger Regionalberater, betonte in seinem Vortrag die Bedeutung von regionalen Partnerschaften und Bottom-up-Prozessen in der zukünftigen Förderkulisse von EU und Bund. Auf Erkenntnisse und Erfahrungen, die der Regionalverein in den vergangenen Jahren gesammelt hat, sollte dabei weiterhin zurückgegriffen werden.

Im feierlichen Teil waren die Anwesenden in einem Quiz zu ihrem Vereinswissen gefordert, bevor die Wischebläser zu einem kleinen Jagdhornkonzert in der idyllischen Kulisse des Gutshofes einluden.

24.05.2012

Mitgliederversammlung in Büttnershof

Die Mitgliederversammlung findet im Gutshaus Büttnershof, direkt an Altmarkrundkrus und Elberadweg gelegen, statt. (Foto: Björn Gäde)

 

 

Die nächste Mitgliederversammlung des Regionalvereins findet am Donnerstag, den 7. Juni 2012 um 15 Uhr im Gutshaus Büttnershof, direkt an Elberadweg und Altmarkrundkurs gelegen, statt. Neben dem Beschluss des Haushaltes 2012 stehen folgende Themen auf der Tagesordnung: Bericht zum Umsetzungsstand und zur Fortführung des Projektes „Bioenergie-Region Altmark“, Vorstellung des Aktionsprogramms regionale Daseinsvorsorge und des Projektes "Regionalmarketing" sowie ein Vortrag zur Bedeutung von regionalen Partnerschaften und Bottom-up-Prozessen in der Regionalentwicklung. Aus Anlass des 10-jährigen Bestehens des Vereins ist im Anschluss an die Sitzung eine Jubiläumsfeier mit Grillbuffett geplant.

 

 

05.03.2012

Abschlussveranstaltung zur LandZukunfts-Initiative der Altmark

In einer von Kerstin Palzer (r.) moderierten Gesprächsrunde stellten u.a. Landrat Micheael Ziche (v.r.), Peter Lahmann (BBS Salzwedel) und Peter Rauschenbach (Hochschule Magdeburg-Stendal) innovative Projekte vor. (Foto: Sibylle Paetow)

 

Mehr als 100 Ideen hatten engagierte Bürgerinnen und Bürger beider altmärkischer Landkreise unter dem Motto „Deine Idee für unsere Heimat“ für den regionalen Wettbewerb „LandZukunft Altmark“ eingereicht. Zum Abschluss der Start- und Qualifizierungsphase des Modellvorhabens des Bundesministeriums für Landwirtschaft, Ernährung und Verbraucherschutz (BMELV) wurden am 28. Februar 2012 in der Aula des „Geschwister Scholl“-Gymnasiums in der Hansestadt Gardelegen Ideengeber und regionale Akteure über Ziele, Strategie und Pilotprojekte des regionalen Wettbewerbsbeitrages informiert.

 

„Die Altmark ist wettbewerbsfähig und lebenswert. Damit unsere Kinder hier eine Zukunft haben, müssen wir heute aktiv werden“, hieß es am Ende eines Videoclips, mit  dem das Programm eröffnet wurde (zu sehen auch auf dem Internet-Videoportal YouTube: http://youtu.be/5Qf_Nskgk_M). Ein Kind kommentiert darin: „Das wird aber richtig harte Arbeit.“ Dessen waren sich auch die 80 Anwesenden bewusst, von denen viele selbst eine Idee im Rahmen der altmärkischen LandZukunft-Initative beigesteuert hatten.

 

Nach einem Grußwort von Anne-Marie Keding, Staatssekretärin im Ministerium für Landwirtschaft und Umwelt, umriss Stendals Landrat Jörg Hellmuth, 1. Vorsitzender des Regionalvereins, kurz den Wettbewerbsbeitrag der Region. Das Schwerpunktthema lautet dabei „Die Altmark - Freiraum für junge unternehmerische Köpfe: Neue Wertschöpfung durch technologische Innovationen mit Unterstützung regionaler Finanzierungsstrategien“. Aufgegriffen werden damit Zukunftstrends hinsichtlich der zunehmenden Bedeutung von Innovationsprozessen für die Wettbewerbsfähigkeit von ländlichen Regionen. Der strategische Ansatz zielt auf die Implementierung technischer Innovationen im Rahmen von Innovations- und  Wertschöpfungspartnerschaften in den Zukunftsfeldern „Umwelttechnologie und Ressourceneffizienz“ und „IT-Dienstleistungen und IT-Infrastruktur“, unterstützt durch Maßnahmen zur Stärkung des regionalen Kapitalmarkts durch Beteiligung von Bürgerschaft und Wirtschaft sowie des Wissensmanagements und der Nachwuchsgewinnung.

 

Nach dem das BMELV die Altmark zur Teilnahme am Modellvorhaben LandZukunft ausgewählt hat, besteht für die Region die Chance, Fördermittel für die Entwicklung des ländlichen Raumes zu erhalten. Voraussetzung ist, dass sie als eine von vier aus derzeit 17 teilnehmenden Regionen ausgewählt wird. Vier Pilotprojekte, die über eine hohe Umsetzungsreife und großes Innovationspotenzial verfügen, wurden durch den Regionalverein bereits festgelegt. Darüber hinaus stehen weitere Projekte aus dem Ideenwettbewerb für eine zukünftige Vergaberunde in der Warteliste wenn die Altmark den Förderzuschlag erhält.

 

Bei der Abschlussveranstaltung in Gardelegen stellten sechs Teilnehmer exemplarisch ihre Ideen vor. Diese reichten vom Ausbau innovativer Breitbandtechnologie über Mikrokredite und Elektro-Flöße auf der Havel bis zu modernsten Multimediaanwendungen.  MDR-Moderatorin Kerstin Palzer, die durch den Abend führte, hob noch einmal hervor, dass es keinesfalls selbstverständlich sei, dass wie in der Altmark landkreisübergreifend für die Zukunft der gemeinsamen Region gearbeitet werde.

 

 

27.10.2011

Vereinsvorstand neu gewählt

Der neu gewählte Vereinsvorstand besteht aus zehn Mitgliedern: Rosemarie Lehmann (v.l.n.r.), Birgit Schäfer, Dr. Peter Neuhäuser, Ulrich Böther, Michael Ziche, Tobias Platte, Eike Krug, Annegret Jacobs und Carola Stallbaum. (Foto: Björn Gäde)

 

Der 1. Vereinsvorsitzende, Landrat Jörg Hellmuth, zog im Rahmen der Mitgliederversammlung am 25. Oktober 2011 im „Winterfelder Hof“ ein positives Resümee der letzten Jahre aktiver Vereinsarbeit. So hat sich der Regionalverein auch vier Jahre nach Beendigung des Bundesmodellvorhabens „Regionen Aktiv – Land gestaltet Zukunft“ als wichtige Initiative in der Region etabliert und konnte seine Arbeit verstetigen. Mit der Umsetzung des Integrierten Ländlichen Entwicklungskonzeptes (ILEK) Altmark und des Projektes „Bioenergie Region“ wurden in den vergangenen Jahren investive und konzeptionelle Einzelprojekte unterstützt. Als regionales Entscheidungsgremium hat der Verein auch über zahlreiche Vorhaben entschieden, die im Rahmen des Regionalbudgets aus der Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“ gefördert werden konnten.

Herr Hellmuth bedankte sich für das dem Vorstand entgegengebrachte Vertrauen und erklärte, dass alle Vorstandsmitglieder weiterhin Verantwortung übernehmen möchten. Im Rahmen der Mitgliederversammlung wurde sich dann darauf verständigt, dass angesichts der anstehenden Aufgaben im Bereich Regionalmarketing und der Beteiligung an überregionalen Wettbewerben eine Erhöhung der Zahl der Vorstandsmitglieder angebracht sei. Um die Arbeitsfähigkeit zu gewährleisten wurde vorgeschlagen, dass die Zahl der Beisitzer auf fünf erhöht wird. Der Vorstand wird sich zukünftig aus insgesamt zehn Mitgliedern zusammensetzen. In der anschließenden Wahl wurde der bestehende Vorstand mit Jörg Hellmuth (1. Vors.), Ulrich Böther (2. Vors.), Michael Ziche (3. Vors.), Annegret Jacobs (Schriftführerin), Eike Krug (Kassierer) sowie den Beisitzern Dr. Peter Neuhäuser, Birgit Schäfer, Rosemarie Lehmann und Carola Stallbaum bestätigt. Als fünfter Beisitzer wird künftig Tobias Platte, Geschäftsführer der plattform Werbeagentur GmbH in Salzwedel, den Vorstand verstärken.

 

26.10.2011

„LandZukunft Altmark - Deine Idee für unsere Heimat.“

Eine Kinderdemo überraschte die Mitglieder des Regionalvereins auf ihrer Sitzung in Winterfeld. Damit verbunden ist der Wunsch auf Unterstützung der altmärkischen Landräte Jörg Hellmuth und Michael Ziche (beide Mitte) für innovative Ideen im Rahmen des Bundeswettbewerbes "LandZukunft". (Foto: Björn Gäde)

 

Im Rahmen der 30. Mitgliederversammlung des Regionalvereins Altmark e.V. am 25. Oktober 2011 in Winterfeld fiel der Startschuss für die Beteiligungsphase des Modellvorhabens „LandZukunft“ Altmark. Bis zum 15.11.2011 sind alle Bürgerinenn und Bürger der Altmark aufgerufen, Visionen, Ziele und Projekte zur Entwicklung der Region einzureichen, die aus den Bundesmitteln finanziert werden könnten. Die Wirtschaftsjunioren Altmark unterstützten den Projektauftakt durch eine aufmerksamkeitsstarke Aktion. „Seht her, wir sind die Zukunft dieser Region und wir nehmen sie in unsere Hand!“, demonstrieren die jungen Unternehmer und Führungskräfte mit ihren Familien im Zuge der Mitgliederversammlung des Regionalvereins Altmark e.V. in Winterfeld. Kylian-Taysen Pennigstorff, 15 Monate und Pepe Paul Platte (2 Jahre) übergaben Landrat Jörg Hellmuth, 1. Vorsitzender des Regionalvereins, ein Petitionspapier der Wirtschaftsjunioren Altmark. 

Der durch das Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV) initiierte und finanzierte Wettbewerb „LandZukunft“ soll periphere ländliche Regionen dabei unterstützen, die regionale Wirtschaft zu fördern, Arbeitsplätze zu schaffen und die Herausforderungen des demografischen Wandels zu bewältigen. Bis zum 15. November haben Bürger mit Unternehmergeist und Innovationsbereitschaft Gelegenheit, ihre Ideen bei der Geschäftsstelle des Regionalvereins in der Ackerstraße 13 in 29410 Salzwedel oder per E-Mail an landzukunft@altmark.eu einzureichen.

Wer seine Ideen im Vorfeld zur Diskussion stellen oder gemeinsam mit anderen weiterentwickeln möchte, kann dies auch in dem sozialen Netzwerk Facebook tun (www.facebook.com/landzukunftaltmark). Damit soll vor allem auch die Jugend einbezogen werden, die bislang kaum Möglichkeiten hatte, sich mit ihren Ideen in die Regionalentwicklung einzubringen. Insofern werden im Rahmen des Modellvorhabens in der Altmark ganz neue Wege in partizipativen Beteiligungsprozessen beschritten.

Diese Ideen fließen in die Erarbeitung des Wettbewerbsbeitrages des Regionalvereins Altmark ein. Bis Ende Februar 2012 sind ein Leitbild der Region, konkrete Ziele und Projekte zu entwickeln und in Form eines dreiseitigen Vertrags zwischen Regionalverein, Land Sachsen-Anhalt und Bund einzureichen. Auf dieser Grundlage entscheidet eine unabhängige Jury darüber, welche 4 der 17 Modellregionen bei der Umsetzung vom Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz bis Ende 2014 gefördert werden. Dann besteht auch die Chance, die jetzt entwickelten Ideen mit finanzieller Unterstützung umzusetzen.

„Dieser Wettbewerb stellt eine echte Chance für unsere Region dar“, stellt Landrat Michael Ziche, 3. Vorsitzender des Regionalvereins Altmark klar, „Kluge Köpfe sollten die Möglichkeit nutzen, die weitere Entwicklung der Altmark mit ihren Ideen möglicherweise maßgeblich mitzuprägen.“

Weitere Informationen zum Modellvorhaben „LandZukunft“ sind unter www.altmark.eu/landzukunftaltmark und www.land-zukunft.de zu finden.

 

20.09.2011

Modellvorhaben "LandZukunft" gestartet

Bundesministerin Ilse Aigner begrüßt Landrat und Vereinsvorsitzenden Jörg Hellmuth bei der Auftaktverantstltung von "LandZukunft" in Berlin (Foto: BMELV)

Ilse Aigner, Bundesministerin für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz, gab am 1. September 2011 in Berlin den Startschuss für das Modellvorhaben „LandZukunft“. Das Ziel des Modellvorhabens besteht darin, periphere ländliche Regionen mit wirtschaftlichen Problemen und Bevölkerungsrückgang dabei zu unterstützen, die regionale Wirtschaft zu fördern, Arbeitsplätze zu schaffen und den demografischen Wandel zu bewältigen. Im Rahmen eines beschränkten Auswahlprozesses wurden deutschlandweit insgesamt 17 Regionen, darunter der Landkreis Stendal, anhand von statistischen Kennziffern für die Teilnahme am nun startenden Wettbewerb identifiziert. Diese Regionen sollen bis Ende Februar 2012 Visionen, Ziele und Projekte für die dann folgende Umsetzungsphase entwickeln. In der eigentlichen Förderphase vom 1. April 2012 bis zum 31. Dezember 2014 können dann bis zu vier Regionen ein Regionalbudget erhalten, aus dem sie Projekte zur Erreichung ihrer Entwicklungsziele finanzieren können. Das Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz stellt dafür, vorbehaltlich der Bewilligung des Haushalts 2012 durch das Parlament, insgesamt neun Millionen Euro für alle vier Regionen zur Verfügung. Über die Verwendung der Mittel des Regionalbudgets entscheidet ausschließlich eine regionale Partnerschaft auf der Grundlage der vereinbarten Ziele. Die finanzielle Abwicklung des Budgets erfolgt über einen durch die Region zu bestimmenden Partner vor Ort.

Mit „LandZukunft“ knüpft das BMELV an Erkenntnisse des Bundesmodellvorhabens „Regionen Aktiv – Land gestaltet Zukunft“ an, mit dem auch die Altmark von 2002 bis 2007 positive Erfahrungen machen und nachhaltige Projekte unterstützen konnte. Die Kompetenzen des Regionalvereins Altmark e.V., der sich im Rahmen von „Regionen Aktiv“ gründete und über den ILE-Prozess verstetigt hat, sollen auch für diesen neuen Bundeswettbewerb genutzt werden. Der Vorstand des Vereins hat sich auf seiner Sitzung am 06. September 2011 dahingehend verständigt, wieder als regionale Partnerschaft für die gesamte Region zur Verfügung zu stehen und als versierter Antragsteller für die sechsmonatige Start- und Qualifizierungsphase zu fungieren.

www.land-zukunft.de

09.09.2011

ILE-Projekte mit Gesamtinvestitionen in Höhe von 1,8 Mio. Euro bewilligt

Der Vorstand des Regionalvereins Altmark e.V. unter Leitung von Landrat Jörg Hellmuth traf sich am 06. September 2011 in Stendal zu einer Vorstandssitzung. Sibylle Paetow und Björn Gäde vom ILE-Management berichteten den Vorstandsmitgliedern über den Bewilligungsstand der ILE-Projekte für das laufende Jahr. Sieben Projekte der Prioritätenliste für 2011 wurden durch das Amt für Landwirtschaft, Flurneuordnung und Forsten (ALFF) Altmark bewilligt. Diese umfassen bei einer Projektförderung von 672.000 Euro eine Gesamtinvestitionssumme von 1,8 Mio. Euro. Zu den geförderten Projekten gehören u.a. Maßnahmen zur Attraktivitätssteigerung des Altmarkrundkurses, wie der Bau eines multifunktionalen, ländlichen Weges in der Verbandsgemeinde Beetzendorf-Diesdorf oder die Sanierung der Dorfkirche in Calberwisch.

Ein großer regionaler Erfolg war es, wie ILE-Managerin Sibylle Paetow erklärte, dass Staatssekretärin Anne-Marie Keding am 03.08.2011 im Tangerhütter Ortsteil Lüderitz einen Fördermittelbescheid zum Bau eines Nahwärmenetzes überreichen konnte. Rund 107.000 Euro fließen aus Mitteln der Richtlinie zur Förderung der regionalen ländlichen Entwicklung in Sachsen-Anhalt (RELE) für dieses Pilotprojekt, Bestandteil des ILEK-Leitprojektes „Innovative Biomassenutzung“. In Sachsen-Anhalt ist das Vorhaben der Bioenergie Lüderitz GmbH & Co. KG das erste, das über den neuen Förderbereich dieser Richtlinie finanziell unterstützt wird. Der Regionalverein hat dieses Projekt im Rahmen des ILEK bereits im letzten Jahr befürwortet und es auf Platz 1 der Prioritätenliste für das Jahr 2011 gesetzt. Das Projekt ist die investive Umsetzung und sinnvolle Weiterführung der erarbeiteten Machbarkeitsstudie „Biogasanlage Lüderitz mit Nahwärmeversorgung kommunaler Gebäude“, die durch den Verein bereits im Rahmen des Bundesmodellvorhabens „Regionen Aktiv – Land gestaltet Zukunft“ im Jahr 2006 auf den Weg gebracht worden ist. Nach fünf Jahren Projektarbeit kann damit die Investition in Höhe von 2,5 Mio. Euro am Standort nun realisiert werden. Vor allem diese Investition verdeutlicht sowohl den Erfolg des ILE-Prozesse in der Altmark als auch die nachhaltigen Effekte von "Regionen Aktiv".

Projektideen für 2012, die sich den Leitprojekten des ILEK Altmark (z.B. Biomassenutzung, Altmarkrundkurs, Grünes Band) zuordnen lassen, können in Form einer Projektskizze (Download unter www.altmark.eu) bis zum 14. Oktober 2011 beim Regionalverein Altmark e.V. eingereicht werden. Das ILE-Management steht für Anfragen gern zur Verfügung (Tel.: 03931-410454).

Eine Machbarkeitsstudie, finanziert durch das Bundesmodellvorhaben „Regionen Aktiv“, legte den Grundstein für die nun realisierte Investition in Höhe von 2,5 Mio. Euro am Standort der Biogasanlage Lüderitz. (Foto: Björn Gäde)

05.08.2011

Fördermittelbescheid für ILE-Pilotprojekt in Lüderitz

Die innovative Biomassenutzung gehört seit dem Bundesmodellvorhaben „Regionen Aktiv –Land gestaltet Zukunft“ zu den Spitzenthemen der Regionalentwicklung in der Altmark. Die Ziele im Bereich Bioenergie sind insbesondere auf die Generierung regionaler Wertschöpfung und die Schaffung von Arbeitsplätzen ausgerichtet. Die Unterstützung von Investitionen für konkrete Einzelvorhaben, wie am Standort der Biogasanlage in Lüderitz, ist deshalb von entscheidender Bedeutung, um diese Ziele zu erreichen. So war es ein großer regionaler Erfolg, dass Anne-Marie Keding, Staatssekretärin im Ministerium für Landwirtschaft und Umwelt, am 03.08.2011 im Tangerhütter Ortsteil Lüderitz einen Fördermittelbescheid zum Bau eines Nahwärmenetzes überreichen konnte. Rund 107.000 Euro fließen aus Mitteln der Richtlinie zur Förderung der regionalen ländlichen Entwicklung in Sachsen-Anhalt (RELE) für dieses Pilotprojekt aus dem ILEK-Leitprojekt „Innovative Biomassenutzung“. In Sachsen-Anhalt ist das Vorhaben der Bioenergie Lüderitz GmbH & Co. KG, das erste, das über den neuen Förderbereich dieser Richtlinie finanziell unterstützt wird.

Von der Biogasanlage am Ortsrand des Doppeldorfes Lüderitz/Groß Schwarzlosen sollen ab dem Winter die Grundschule, das Dorfgemeinschaftshaus und mehrere kommunale Wohnblöcke mit Wärme versorgt werden. Das heißt, die Kommune kann die Wärmeversorgung der Gebäude unabhängig von fossilen Energieträgern sichern; ein Beitrag für eine umweltschonende, zuverlässige sowie bezahlbare Energieversorgung und damit auch zur Sicherung der Daseinsvorsorge im ländlichen Raum.

Der Regionalverein Altmark e.V. hat das Vorhaben der Bioenergie Lüderitz GmbH & Co. KG im Rahmen des ILEK bereits im letzten Jahr befürwortet und es auf Platz 1 der Prioritätenliste für das Jahr 2011 gesetzt. Das Projekt ist die investive Umsetzung und sinnvolle Weiterführung der im Rahmen des Bundesmodellvorhabens „Regionen Aktiv – Land gestaltet Zukunft“ erarbeiteten Machbarkeitsstudie „Biogasanlage Lüderitz mit Nahwärmeversorgung kommunaler Gebäude“, die durch den Verein bereits 2006 auf den Weg gebracht worden ist. Das Projekt trägt im besonderen Maße dazu bei, die regionale Wertschöpfungskette Biogas im Bereich der energetischen Biomassenutzung zu stärken, in dem eine nachhaltige Wärmenutzung an der Biogasanlage in Lüderitz realisiert werden kann.

Staatssekretärin Anne-Marie Keding übergibt den Fördermittelbescheid im Beisein von regionalen Unterstützern an Stefan Hahne. (Foto: Björn Gäde)

14.04.2011

Abnahme Gehweg Molmker Straße in Diesdorf

Bauabnahme an der Molmker Staße in Diesdorf (Foto: Björn Gäde)

Der Flecken Diesdorf ist ein touristischer Schwerpunktort im Altmarkkreis Salzwedel. Hier befindet sich das älteste Freilichtmuseum Deutschlands, das in diesem Jahr sein hundertjähriges Bestehen feiert. Die Klosterkirche ist Teil der Straße der Romanik und der Altmarkrundkurs bindet Diesdorf an das Radwegenetz Deutschlands an. Zentrum des Fleckens ist der Ort Diesdorf mit Marktplatz und Wohnhäusern aus dem 18. bis 20. Jahrhundert in Fachwerk- und Backsteinbauweise. Entlang der Molmker Straße verläuft der Radfernweg Altmarkrundkurs von Klötze kommend in Richtung Hansestadt Salzwedel. Durch den Altmarkrundkurs werden in diesem Bereich das Freilichtmuseum Diesdorf sowie das örtliche Erlebnisbad touristisch erschlossen.

Der Gehweg in der Molmker Straße war allerdings in einem sehr schlechten Zustand, da die Wegebefestigung aus Schotter und alten Betonplatten bestand. Das nun fertiggestellte ILE-Projekt umfasste die Sanierung eines Abschnittes des Gehweges auf einer Länge von 167 Metern. Die Sanierung des Gehweges als Streckenabschnitt des Altmarkrundkurses zur multifunktionalen und bedarfsgerechten Nutzung durch Touristen, hier vor allem Radtouristen, sowie den schulpflichtigen Kindern der ortsansässigen Grundschule und durch die ländliche Bevölkerung war unbedingt notwendig. Im Vordergrund der Maßnahme stand die Sicherheit für die Fußgänger und Radfahrer, die an dieser Stelle gemeinsam den Gehweg nutzen. Damit unterstützt das ILE-Projekt in Diesdorf  die gemeinsamen Anstrengungen in der Region zur weiteren Attraktivitätssteigerung im Bereich des Altmarkrundkurses. Das Vorhaben trägt in besonderem Maße dazu bei, die Qualität des Altmarkrundkurses und die Verkehrssicherheit auf dem Streckenabschnitt von Klötze nach Salzwedel wesentlich zu verbessern bzw. zu erhöhen.

04.04.2011

Vorstand des Regionalvereins tagte im Landratsamt in Stendal

Der Vorstand des Regionalverein Altmark e.V. kam am 31. März erstmals im Jahr 2011 zu einer Sitzung zusammen. Gastgeber war diesmal Landrat und 1. Vereinsvorsitzender Jörg Hellmuth, der die Vorstandsmitglieder in den Räumlichkeiten der Kreisverwaltung in der Hansestadt Stendal begrüßen konnte. Diskutiert wurde u.a. die Tatsache, dass nach zwei Jahren erfolgreicher Umsetzung von Projekten aus dem Regionalbudget der Kreis der potenziellen Antragsteller vom Ministerium für Wirtschaft und Arbeit eingeschränkt worden ist. Künftig können nur noch die beiden Landkreise und die Regionale Planungsgemeinschaft Altmark Zuwendungsempfänger aus dieser Fördermaßnahme innerhalb der Bund-Länder-Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“ sein. Die altmärkischen Kommunen, die bislang intensiv Projekte zur Stärkung regionseigener Kräfte und zur Verbesserung der regionalen Kooperation angeschoben haben, können zukünftig dagegen nur noch in Ausnahmefällen eine Förderung beantragen.

Beschlossen wurden indes drei neue Vorhaben zur Umsetzung zertifizierter Leitprojekte des ILEK Altmark. Antragsteller waren hier eine Kirchengemeinde, eine Kommune und ein Landwirtschaftsunternehmen. Zuvor hatten bereits die zuständigen Fachausschüsse des Vereins grünes Licht für die Projekte gegeben, für deren Umsetzung jetzt Fördermittel u.a. aus dem Europäischen Landwirtschaftsfonds zur Entwicklung des ländlichen Raumes (ELER) über das Amt für Landwirtschaft, Flurneuordnung und Forsten (ALFF) Altmark beantragt werden. Nur durch den Regionalverein beschlossene ILE-Projekte haben die Chance, eine um fünf Prozent höhere Förderung aus Mitteln für den ländlichen Raum zu erhalten.

Der Vorstand hat ebenfalls über Details der nächsten Mitgliederversammlung beraten. Diese soll am 4. Mai 2011 in Calberwisch stattfinden. Vorgestellt werden sollen hier die Aktivitäten zur Attraktivitätssteigerung am Altmarkrundkurs sowie die Zwischenergebnisse einer Studie der Abteilung Umweltpsychologie der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg zur Akzeptanz der Bioenergie in der Region.

Die Dorfkirche in Calberwisch liegt unmittelbar am Altmarkrundkurs. Notwendige Sanierungsmaßnahmen zum Erhalt der historischen Bausubstanz an diesem Radwanderweg wurden auf der Vorstandssitzung des Regionalvereins als ILE-Projekt bestätigt. (Foto: Björn Gäde)

Grünes Band als Entwicklungsschwerpunkt der Altmark anerkannt

Pünktlich zum 20. Jahrestag der deutschen Einheit hat das Landesverwaltungsamt Sachsen-Anhalt das Thema „Grünes Band“ als regionalen Entwicklungsschwerpunkt der Altmark anerkannt. Diese positive Nachricht hat der Regionalverein Altmark e.V. als Träger des ILEK vor kurzem erhalten. Mit der Zertifizierung des ILEK-Leitprojektes werden die Bestrebungen der regionalen Akteure unterstützt, das Grüne Band im Bereich der Altmark sowohl unter naturschutzfachlichen als auch unter touristischen Aspekten nachhaltig zu gestalten und zu entwickeln. Zudem wurden die bisherigen Aktivitäten im Rahmen des E+E-Vorhabens im Bereich der Modellregion Elbe-Altmark-Wendland gewürdigt, da hier in den vergangenen drei Jahren bereits erfolgreiche Projekte realisiert werden konnten, die als Ausgangspunkt für weitere Aktivitäten entlang der ehemaligen innerdeutschen Grenze dienen können.  

Das nun zertifizierte Leitprojekt bildet den konzeptionellen Rahmen für die Förderung von Einzelvorhaben. Das Ziel ist dabei wie folgt umschrieben: Langfristiger Erhalt und nachhaltige Entwicklung des Grünen Bandes als gemeinsames Naturerbe und Erinnerungslandschaft deutscher Zeitgeschichte verbunden mit der Inwertsetzung der Potenziale für den (Natur)-Tourismus. Die Handlungsschwerpunkte liegen in den Bereichen Landnutzung und Naturschutz, Tourismus und Kooperationen. Projektideen, die sich hier einordnen lassen, können in Form einer Projektskizze beim Regionalverein Altmark e.V. eingereicht werden. Das ILE-Management steht für Anfragen gern zur Verfügung.