AltmarkMacherFestival 2017 stand ganz im Zeichen der Digitalisierung

"Twitter,WhatsApp,Facbook und Co-Was ist erlaubt und was ist verboten?" Vortrag Prof. Dr. Stefan Mensler, Hochschule Magdeburg-Stendal; Foto: Dr. Sebastian Elbe

Digitalisierung und Regionalmarketing sind zwei zentrale Themen, mit denen sich die Akteure aus Wirtschaft, Politik, Wissenschaft und Gesellschaft auch in der Altmark seit einiger Zeit intensiv beschäftigen. Darum standen sie auf dem AltmarkMacherFestival am 1. Juni 2017 in der Hansestadt Salzwedel im Mittelpunkt des ganztägigen Programms. Dabei hatte der zentrale Event des Festivals, das WirtschaftsForum  Digitalisierung 4.0, zum Ziel, an Hand von Strategien, Praxisbeispielen und Fördermöglichkeiten attraktive Einblicke in die Möglichkeiten durch Digitalisierung und die sich daraus ergebenden Chancen für den ländlichen Raum zu bieten sowie aktuelle Lösungsansätze aufzuzeigen.

Pünktlich um 10.00 Uhr wurde bei bestem Sommerwetter das AltmarkMacherFestival auf dem Platz vor dem Salzwedeler Kulturhauses von den Landräten Michael Ziche und Carsten Wulfänger eröffnet. Anschließend verfolgten ca. 450 Schüler verschiedener Jahrgangsstufen die Vorlesung von Prof. Dr. Stefan Mensler (Hochschule Magdeburg-Stendal) zum Thema "Twitter, WhatsApp, Facebook und Co - Was ist erlaubt, was ist verboten?" Ein weiteres Highlight waren die Schülervorträge der 12. Klasse des Jahngymnasiums in Salzwedel, die ihre Businesspläne zu IT-basierten (Schüler-) Firmengründungen, die im Fach Wirtschaft erarbeitet worden waren, vorstellten.

Mit diesen Programmpunkten und dem in und vor dem Veranstaltungsort platzierten Unternehmer- und Existenzgründermarktplatz zielte das AltmarkMacherFestival  drauf ab, das vielleicht etwas zu  abstrakte Thema „Regionalmarketing“ greifbarer zu machen. Die Veranstalter wollten damit das Innenmarketing, das heißt das Bewusstsein für die eigene Heimatregion, stärken, indem  beispielsweise Schülern gezeigt wurde, dass nach dem Schul- oder Studienabschluss durchaus eine berufliche Karriere in der Altmark möglich ist. Viele regionale Firmen agieren zum Teil weltweit, und dies ist den Altmärkern mitunter  gar nicht oder kaum bekannt. Die regionale Wirtschaft und die altmärkischen Firmen konnten so im Rahmen des Festivals ihr Knowhow vorstellen und verdeutlichen, inwieweit die Produktionsabläufe heute schon digitalisiert ablaufen und zum Beispiel Wartungen weltweit auch aus der Altmark möglich sind. Eingebunden war auch die Landwirtschaft, die zeigen konnte, wie modern dieser „uncoole“ Themenbereich sein kann.

Als ganz wichtig erwiesen sich auch die vielen interessanten Gespräche, die die Besucher und Teilnehmer mit den Firmenvertretern und Experten  führen konnten. Denn auch in diesem Jahr wurde wie schon bei ersten AltmarkMacherFestival 2016 in Tangerhütte das Netzwerken wieder ganz groß geschrieben. Und dass diese abwechslungsreiche, informative Veranstaltung darum eine Fortsetzung finden soll, darüber war man sich einig:

Nach dem AltmarkMacherFestival ist vor dem AltmarkMacherFestival!