Kalbe/ Milde: 14. Mitglied im Städtenetz Altmark
Lenkungsgruppe beschloss einstimmig Aufnahme der „Stadt der 100 Brücken“
Am 22. Sept. 2010 tagte in Salzwedel die Lenkungsgruppe des Städtenetzes Altmark (SNA). Dabei stand ein wichtiger Beschluss auf der Tagesordnung: Antrag der Einheitsgemeinde Stadt Kalbe/ Milde auf Aufnahme in das Städtenetz Altmark. Die Bürgermeister waren sich schnell einig und stimmten nach kurzer Diskussion der Mitgliedschaft der Erholungsstadt an der Milde, wie sich Kalbe mit Recht nennen kann, zu. Damit vergrößerte sich die Zahl der SNA-Mitglieder auf 14. Der Beginn der Zusammenarbeit der altmärkischen Städte lag im Jahre 1998, im Jahr 2003 war die Stadt Arendsee 13. Mitglied im Netzwerk, dem einzigen seiner Art in Sachsen-Anhalt, geworden.
Am 19.08.2010 hatte der Stadtrat der Einheitsgemeinde Stadt Kalbe/ Milde einstimmig beschlossen, den Antrag auf Beitritt zu Städtenetz Altmark zu stellen. In der Begründung hieß es, dass sich die Stadt damit „als gleichberechtigter Partner in den Verbund ein(reiht) und .. auf diese Weise gleichzeitig die eigene Position wie die des Städtenetzes“ stärkt. Gerade letzteres spielte in der kurzen Beratung der SNA-Lenkungsgruppe zu dem Antrag eine wichtige Rolle. Vom Sprecher des Städtenetzes, dem Gardelegener Bürgermeister Konrad Fuchs wurde hervorgehoben, dass das Netzwerk mit Kalbe einen wichtigen Partner gewinnt und so noch stärker mit einer Stimme für die altmärkischen Städte sprechen kann. Das fand große Zustimmung in der Lenkungsgruppe und so fiel die Abstimmung über den Antrag einstimmig aus. Bürgermeister Karsten Ruth dankte seinen Amtskolleginnen und Amtskollegen und sicherte zu, dass sich Kalbe engagiert in die Arbeit des Netzwerkes einbringen wird.
Im weiteren Verlauf der Veranstaltung wurde intensiv über den weitere Entwicklung des Städtenetzes, das durch die Gemeindestrukturreform in Sachsen-Anhalt noch mehr die regionale Dimension seiner Aktivitäten zu bedenken hat, diskutiert. Ganz in diesem Sinne ist auch die Festlegung, nunmehr alle Einheits- und auch Verbandsgemeinden, so auch die, die über keine Stadt verfügen wie die VG Beetzendorf-Diesdorf, zur Mitarbeit im Städtenetz Altmark einzuladen. In seiner Arbeit wird sich das Netzwerk verstärkt den Stadt-Umland-Beziehungen, der Bewältigung der Aufgaben zur Daseinsvorsorge im Spannungsfeld der demografischen Herausforderungen und den Fragen der Stadt- und Regionalentwicklung zuwenden



